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Ein versteckter Mühlenschatz auf dem Hof

Drewen Ein versteckter Mühlenschatz auf dem Hof

Die Motormühle von Hans Carnol und Alrun Jappe aus Drewen ist längst kein Geheimtipp mehr. Jedes Jahr am Mühlentag am Pfingstmontag kommen daher auch immer mehr Gäste, um sich das historische Kleinod anzusehen. So haben die Gastgeber an diesem Aktionstag mit Führungen und allerlei anderen Aktivitäten alle Hände voll zu tun.

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Hans Carnol (r.) führte am Mühlentag die Gäste gruppenweise durch seine zweigeschossige Motormühle.

Quelle: André Reichel

Drewen. Pfingstmontag ist traditionell auch immer Mühlentag – so auch in Drewen. Hans Carnol und Alrun Jappe beteiligten sich mit ihrer Motormühle an diesem Aktionstag, zu dem die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung einlädt. Bundesweit ­öffneten rund 1000 Wind-, Wasser-, Dampf- und Motormühlen ihre Türen für interessierte Besucher.

Erstmals öffneten die beiden im Jahr 2013 ihre Mühle für Besucher. Seither hat es sich unter den Leuten herumgesprochen, was sich für ein Schatz dort im Stall verbirgt. Jedes Jahr kommen daher immer mehr Besucher nach Drewen, um sich das historische technische Denkmal anzusehen. „Es handelt sich weit und breit um eine der am Besten erhaltenen Mühlen dieser Art“, berichtete Hans Carnol.

Schon morgens um 10 Uhr, als die Pforten der Mühle geöffnet wurden, standen die ersten Gäste auf der Matte. Der Besucherstrom riss bis zum Nachmittag auch nicht mehr ab.

Am Quetschstuhl fand einer der ersten Arbeitsschritte statt

Am Quetschstuhl fand einer der ersten Arbeitsschritte statt.

Quelle: André Reichel

Den großen und kleinen Gästen wurde einiges geboten. Alrun Jappe lud beispielsweise in einem kleinen Raum im Stall neben der Mühle zum Schauen, Staunen und Mitmachen ein. So führte sie mit einer alten riemenbetriebenen Maschine vor, wie Getreidekörnern zu Schrot vermahlen wurde. Die Kinder durften anschließend per Hand das Schrot aussieben und das so gewonnene Mehl bestaunen. Außerdem standen noch mehrere Gläser mit Körnern verschiedenen Getreidesorten umher, die zu erraten waren. An einer Dezimalwaage hatten die Besucher die Gelegenheit, das Gewicht eines mit Getreide gefüllten Sacks zu ermitteln.

Derweil hatte Hans Carnol reichlich zu tun, die vielen ­Interessierten in mehreren Durchgängen durch die zweigeschossige Motormühle zu führen und ihnen alles Wissenswerte zur Geschichte und Funktionsweise der Anlage zu erläutern. Im ­Obergeschoss hatten einige Frauen vom Bürgerverein einen Kaffee- und Kuchenstand aufgebaut. Ausreichend viele Sitzgelegenheiten gab es für die Gäste auch.

Von André Reichel

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