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Ein weiterer Schritt in Richtung Dorfzentrum

Zernitz Ein weiterer Schritt in Richtung Dorfzentrum

Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter am Dienstag die Erweiterung des Parkplatzes für die Feuerwehr, den Teilabriss des Stallgebäudes und die Umnutzung eines zu erhaltenen Stallgebäudes in Zernitz. All dies ist wichtig, damit das geplante Dorfzentrum geschaffen werden kann.

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Drei Viertel dieses Stallgebäudes müssen abgerissen werden.

Quelle: Renate Zunke

Zernitz. Die Gemeindevertretung Zernitz-Lohm befasste sich auf ihrer Sitzung am Dienstagabend erneut mit dem geplanten „Dorfzentrum Zernitz“. Geschaffen werden soll ein multifunktionales Dorfzentrum, indem man die vorhandenen Möglichkeiten auf dem Gelände der Feuerwehr und der Kindertagesstätte nutzt.

So soll an das vorhandene Feuerwehrgebäude ein Gemeindehaus angebaut werden, mit Falttür zum vorhandenen Schulungsraum der Feuerwehr. Bei Bedarf kann dann ein größerer Raum für kulturelle Veranstaltungen, sportliche Aktivitäten, für die Vereinsarbeit, als Sportraum für die Kita und vieles mehr genutzt werden. Daneben entstehen WC-Bereiche, eine Küche und im Bereich der alten Küche der Feuerwehr ein Behinderten-WC.

Zahl der Parkplätze erhöht sich

Bereits im Jahr 2014 hatten die Gemeindevertreter den Beschluss gefasst, das Dorfzentrum zu errichten. Allerdings mit der Maßgabe, dass nur gebaut wird, wenn auch Fördermittel fließen. Im vergangenen Jahr lag die Planung vor. Nun müssen drei Bauanträge genehmigt werden. Erst dann können die Fördermittel (Leader-Mittel) beantragt werden. Am Dienstagabend war Andreas Großmann vom zuständigen Planungsbüro zu Gast. Es ging um Nachbesserungen. So waren im ersten Entwurf vier Parkplätze für die Feuerwehr geplant. Das hatten die Kameraden um Wehrführer Tino Sachs moniert. Jetzt sind zwölf Parkplätze eingeplant.

Ein Viertel des Stalles bleibt erhalten

Das ans Feuerwehrgelände angrenzende alte Stallgebäude muss abgerissen werden. So kann ein Vierseitenhof entstehen, eine Bedingung für die Förderung. Am Dienstag wurde nun entschieden, das Gebäude so zurückzubauen, dass der hintere Teil (ein Viertel des Stalles) erhalten bleibt. Darin sollen ein überdachter Grillplatz und ein Backofen entstehen, mit einer großen Rundbogenöffnung am Giebel des Restgebäudes. Der vorhandene zweite Stall wird nicht abgerissen, sondern originalgetreu saniert. Er wird dann als Lager für Kita, Feuerwehr und Gemeinde genutzt. Außerdem ist geplant, in dem Gebäude einen Kreativraum einzurichten. Hier soll den Kita-Kindern, aber auch Dorfbewohnern die Möglichkeit gegeben werden, mit verschiedenen Materialien zu arbeiten.

Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter die Erweiterung des Parkplatzes für die Feuerwehr, den Teilabriss des Stallgebäudes und die Umnutzung des zu erhaltenen Stallgebäudes. Die dafür notwendigen Bauanträge sollen so schnell wie möglich eingereicht werden.

Von Renate Zunke

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