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Ostprignitz-Ruppin Eindrucksvoller Empfang in Heiligengrabe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Eindrucksvoller Empfang in Heiligengrabe
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23:37 27.05.2016
Das imposante Fahrerfeld der Tour de Prignitz bei der gestrigen Etappe von Wusterhausen nach Heiligengrabe. Quelle: Claudia Bihler
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Heiligengrabe

Schon entlang der Heiligengraber „Einflugschneise“ konnten sich die Radfahrer auf das einstellen, was ihnen dann am Ziel noch blühen sollte. So hatten viele Einheimische die Häuser mit Ballons und bunten Fähnchen geschmückt, die Kitakinder parkten kurzerhand alle ihre Fahrzeuge entlang der Straße. Und dann war klar: Bombastischer hätte ein Etappenempfang nicht ausfallen können, wie der gestrige in Heiligengrabe, wo die Radler aus Wusterhausen nach einer anstrengenden Etappe ankamen: Heiligengrabe hatte in alter Frische aufgeboten, was aufzubieten war.

Mit Pauken, Dudelsack und Lerchengesang

Mit Pauken und Dudelsack, mit Akkordeons und Lerchengesang wurde den Radlern an der Zielgeraden auf dem Gelände des Kloster Stifts so richtig eingeheizt, vor allem von den Heiligengraber Kindern, der Musikschule Fröhlich, den Feldlerchen aus dem Heiligengrabe Ortsteil Blandikow und den Vereinen. Bürgermeister Holger Kiepenhahn ließ sich auch nicht lumpen: Auf den letzten Metern legte er sich als Rikschafahrer selbst ins Zeug, um die Äbtissin des Kloster Stifts, Erika Schweizer, seinen Amtskollegen aus Wusterhausen Roman Blank und den Ostprignitz-Ruppiner Landrat Ralf Reinhardt die letzten Meter zur Tourbühne zu chauffieren.

Bürgermeister als Kalle Blomquist

Dort angekommen, wurde Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank zur Begrüßung als Kalle Blomquist ausstaffiert – mit Perücke, Ringel-T-Shirt und Pfeifchen. Schließlich feiert die Wusterhausener Astrid-Lindgren-Grundschule dieses Jahr ihren zehnten Geburtstag. Dann strapazierten Blank und sein Heiligengraber Amtskollege Holger Kippenhahn auf der Bühne noch einmal ihre Muskeln – der Wusterhausener auf dem Stepper, der Heiligengraber liegend auf einem Einrad, während die Blandikower Feldlerchen das Lied „Prignitz-Tour“ auf die Melodie von „Live is Life“ sangen. Beim Riesen-Boccia-Spiel holte sich Kippenhahn den Sieg. Doch bei den beiden folgenden Spielen – der AOK-Wasserschlacht und dem Tour-Städtespiel – waren die Wusterhausener unschlagbar. Immerhin hatten sich die Heiligengraber aber 200 Punkte fürs Begrüßungsspalier geholt. 268 Teilnehmer wurden gezählt.

Von Claudia Bihler

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