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Ostprignitz-Ruppin Eine Kirche wirft sich in Schale
Lokales Ostprignitz-Ruppin Eine Kirche wirft sich in Schale
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15:51 22.09.2017
Während der Präsentation am Donnerstagabend: Architektin Bärbel Kannenberg (2. v. r.) im Gespräch mit Gästen. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Das Umfeld der Wittstocker St.-Marien-Kirche wird sich bis zur Landesgartenschau 2019 spürbar verändern. Es soll sich für das Großereignis offener und besucherfreundlicher präsentieren. Wie das am besten umgesetzt werden kann, daran arbeiten zurzeit Planer der Architekturbüros BW & P Landschaftsarchitekten aus Netzeband und Kannenberg & Kannenberg aus Wittstock sowie die Stadt und die Gesamtkirchengemeinde eng zusammen. Am Donnerstagabend präsentierten die Fachleute ihre Vorhaben im Catharina-Dänicke-Haus.

Betrachtet werden dabei vor allem der Kirchplatz und der Pfarrgarten, der sich hinter einer alten Backsteinmauer befindet. Diese soll durchbrochen werden und ein verschließbares Tor erhalten, um Besuchern den Zugang zu ermöglichen. Der Garten ist als Ruhepol gedacht, auch wenn ebenso Veranstaltungen dort stattfinden werden.

Laubengang entsteht

Um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, soll an der Innenseite der Mauer ein etwa drei Meter breiter Laubengang entstehen, der lediglich an der Straßenseite aus Lärmschutzgründen nach oben hin geschlossen werde, ansonsten offen bleibe. Die Abgrenzung des Laubenganges ist mit einer in Blätteroptik luftig durchbrochenen Wand aus Corten-Stahl vorgesehen, der eine gewollte Rostschicht ausbildet. Die Mauer selbst werde instand gesetzt.

Mauer wird abgerissen

Abgerissen werde die kleine Mauer, die die Kirche zum Teil umgibt. Stattdessen soll der Zugang zur Kirche mit breiten terrassenartig angelegten Stufen in Sandsteinoptik gestaltet werden, die mit Sitzgelegenheiten und Blumen komplettiert werden. „Die Kirche präsentiert sich dann wie auf einem Tablett“, sagte Markus Thelen von BW & P. So soll es möglich sein – etwa nach Veranstaltungen im Gotteshaus – im Sommer hinterher noch auf den Stufen zu sitzen und sich zu unterhalten. Das Ganze werde behindertengerecht umgesetzt.

Ein Platz für Spiel und Spaß

Der Kirchplatz hingegen soll vor allem Spaß machen. Dort ist ein Kletternetz zwischen den Bäumen geplant, zu dem eine „Himmelsleiter“ führt. Wer sie

Der Kirchplatz, heute nahezu ungenutzt, soll sich zur Laga besucherfreundlicher präsentieren. Quelle: Björn Wagener

erklimmt, kann auf einer Rutsche rasch wieder nach unten gelangen. Am Boden wird die Anlage mit Fallschutzkies ausgestattet. Außerdem sollen zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Der Quellstein und der Friedensengel bleiben an Ort und Stelle. Alle vorhandenen Bäume werden nicht angetastet.

Umgesetzt werden soll das Ganze 2018. Lediglich das Instandsetzen der Mauer um den Pfarrgarten werde voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen, stellte Architektin Bärbel Kannenberg in Aussicht. Die geplanten Veränderungen bleiben auch nach der Laga erhalten.

Von Björn Wagener

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