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Eine Wonne: Der Babyboom hält an

Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) Eine Wonne: Der Babyboom hält an

Deutet sich auf der Entbindungsstation in den Ruppiner Kliniken ein Rekord an? Knapp 300 Babys wurden bis Mitte Mai im Neuruppiner Krankenhaus geboren. Das sind sogar vier mehr als bis Mitte Mai 2016. Hält der Trend an, könnte der Rekord vom Vorjahr getoppt werden.

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In den ersten 134 Tagen des Jahres wurden in den Ruppiner Kliniken bereits 296 Babys geboren.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Der Babyboom in den Ruppiner Kliniken setzt sich fort: Bis zum Sonntag, 14. Mai, erblickten dort seit Jahresbeginn 296 kleine Erdenbürger das Licht der Welt, 152 Jungen und 144 Mädchen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren bis zum 14. Mai genau 292 Babys im Neuruppiner Krankenhaus geboren worden, 144 Mädchen und 148 Jungen.

Das schwerste Baby brachte 5340 Gramm auf die Waage

„Wir haben einen ähnlichen Trend wie im vergangenen Jahr“, freute sich am Montag Kliniksprecherin Verena Clasen. Der Trend gilt ebenfalls für die Zahl der Zwillingsgeburten. Sowohl 2016 als auch in diesem Jahr kamen in Neuruppin jeweils bis zum 14. Mai sieben Zwillingspärchen zur Welt. Kleinere Unterschiede gibt es aber ebenfalls. So brachte das schwerste Kind, das im vergangenen Jahr bis Mitte Mai in der Fontanestadt geboren wurde, genau 4780 Gramm auf die Waage. Diesmal wog ein Junge sogar 5340 Gramm. Außerdem ist das bisher längste Baby in diesem Jahr ein Mädchen mit 57 Zentimetern. Vor einem Jahr war es bis Mitte Mai ein Junge, der sogar 60 Zentimeter lang war. 

Neues Mutter-Kind-Zentrum wird am 15. Juni eröffnet

2016 hatte es mit insgesamt 830 Kindern einen Nachwenderekord in Neuruppin gegeben. Gleichwohl warnte Clasen am Montag davor, davon auszugehen, dass der Rekord in diesem Jahr bereits wieder geknackt werden könnte. Immerhin weiß niemand, wie viele Mütter sich in den nächsten Wochen und Monaten entscheiden werden, ihr Kind in Neuruppin zur Welt zu bringen. Das Krankenhaus, das zur kreiseigenen Pro-Klinik-Holding gehört, unternimmt allerdings einiges, damit sich junge Eltern möglichst wohl auf der Entbindungsstation fühlen. So haben die Ruppiner Kliniken rund 4,5 Millionen Euro in ein neues Mutter-Kind-Zentrum investiert, das am 15. Juni im Beisein von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) eröffnet werden soll (die MAZ berichtete). In dem neuen Zentrum, das im denkmalgeschützten Haus S untergebracht ist, wird die Frühgeborenenstation Wand an Wand mit dem Kreißsaal untergebracht sein.

Von Andreas Vogel

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