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Ostprignitz-Ruppin Eine bunte Vielfalt an Sitzgelegenheiten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Eine bunte Vielfalt an Sitzgelegenheiten
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00:43 09.03.2018
Diese Bank steht in der Pritzwalker Straße am Edeka-Markt. Quelle: André Reichel
Kyritz

Überall im Stadtgebiet sind Parkbänke zu finden. Sie stehen einzeln und manchmal auch in Gruppen in Parkanlagen, auf Plätzen, an Straßen und Wegen – und eines wird bei genauerer Betrachtung klar: Bank ist nicht gleich Bank. Die Vielfalt an kommunalen Sitzgelegenheiten unter freiem Himmel ist erstaunlich groß. Mehr als ein Dutzend Varianten aus einem Zeitraum von drei Jahrzehnten gibt es zwischen Kyritz-West und Untersee.

In Kyritz hat die Stadtverwaltung rund 85 Bänke aufstellen lassen. Mehr als ein Dutzend verschiedene Modelle aus knapp drei Jahrzehnten bereichern das Stadtbild und bieten an Straßen, Wegen, in Parkanlagen und auf Plätzen dem Wanderer die Möglichkeit, sich zu setzen und zu verweilen.

„Allein im Stadtgebiet haben wir 85 Bänke aufgestellt und wenn man die Ortsteile mit hinzurechnet, kommen wir insgesamt locker auf über 100“, berichtet Bauhofchef Manfred Nitsche. Alle Bänke bleiben das ganze Jahr über an ihren Standorten. „Wir haben eigens solche ausgesucht, die einiges aushalten“, sagt Manfred Nitsche.

Dann und wann muss aber doch ein neuer Anstrich gemacht werden oder eine verwitterte Holzbohle ausgetauscht werden. Mutwillige Beschädigungen kommen zwar auch vor, doch zum Glück nur ganz selten. Besonders bringt es den Bauhofchef aber auf die Palme, wenn er Leute sieht, die auf den Rückenlehnen der Bänke sitzen und mit ihren Schuhen die Sitzflächen verschmutzen. „Meistens sind es Jugendliche, die ich dabei erwische“, so Manfred Nitsche.

Seniorengerechte Bänke in der Pritzwalker Straße

Wo welche Bank steht, weiß der 60-Jährige ganz genau und wenn es der städtische Haushalt hergibt, werden es auch stetig mehr. Jüngst erst wurden in der Pritzwalker Straße und in der Wittstocker Straße seniorengerechte Bänke mit höherer Sitzfläche aufgestellt und feierlich eingeweiht. Auf dem Marktplatz rund um die Friedenseiche sind hingegen Bänke der klassischen geschwungenen Form zu finden, wie auch auf dem Kirchplatz und in der Hamburger Straße. Von diesem Klassiker abgeleitet gibt es auch eine Variante ohne Rückenlehne. Diese stehen auch auf dem Markt, aber an den Randbereichen und in der Bahnhofstraße.

Im Rosengarten und im gegenüberliegenden kleinen Park am VdN-Denkmal stehen von einer Bank gleich drei Variationen. Diese gibt es auch auf dem Sportplatz an der Goethe-Grundschule.

Diese Parkbank steht an der Zufahrt zum Freibad am Untersee. Quelle: André Reichel

Die wohl ältesten Sitzgelegenheiten mit Betonfüßen und Holzplanken stehen unten am See an der Fähranlegestelle. Doch dort soll gebaut werden, so dass sie bald verschwunden sein werden. Baugleiche Bänke gibt es aber in der Seestraße, in der Straße der Jugend und in der Friedensstraße neben dem Kindergarten. Ganz ähnliche Bänke stehen auf dem Parkplatz an der Wässering und auch in der Seestraße nahe dem Sportplatz.

Modern geht es am Kyritzer Busbahnhof zu

Ultramodern und farbenfroh geht es auf dem neuen Busbahnhof am Bürgerpark zu. Dort hat die Stadt steingefüllte Drahtkästen aufgestellt, die mit feuerroten Sitzgelegenheiten versehen wurden. Bänke mit moosgrünen Metallbügeln und klassischen Holzleisten finden sich an der Zufahrt zum Freibad am Untersee und auch noch andere, hier nicht näher beschriebene Bank-Typen sind im Stadtgebiet auszumachen.

Neue Bänke werden in Zukunft gewiss hinzu kommen, daran lässt Manfred Nitsche keinen Zweifel. Ein Katalog liegt jedenfalls schon auf seinem Schreibtisch griffbereit und ein schönes Plätzchen zum Aufstellen der neuen Sitzgelegenheiten wird sich auch dafür finden.

Von André Reichel

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