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Einstieg in den Baustellen-Reigen

Wittstock Einstieg in den Baustellen-Reigen

Wittstock stehen große Baustellen bevor. Ab Montag, 4. September, wird der gesamte Friedrich-Ebert-Park gesperrt. Nur eine Woche später, ab 11. September, folgen Bereiche am Bahnhof. Grund sind Vorbereitungen auf die Landesgartenschau (Laga) 2019.

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Spaziergänge durch den Friedrich-Ebert-Park in Wittstock werden ab Montag vorerst nicht mehr möglich sein.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Der Stadt Wittstock steht ein Baustellen-Reigen bevor. Grund sind Vorbereitungen auf die Landesgartenschau (Laga) von April bis Oktober 2019. Los geht es bereits am Montag. Dann werde der gesamte Friedrich-Ebert-Park – von Höhe Poststraße bis zum Südtor der Stadtmauer in Höhe des Museums – gesperrt. Das heißt, der Durchgang von der Fußgängerampel in der Kyritzer Straße bis zum Museum sei nicht mehr möglich. Auch der kleine Parkplatz am Bahnübergang in der Kyritzer Straße werde nicht mehr nutzbar sein. „Der Bahnübergang selbst bleibt aber passierbar.“ Das hat Christian Hernjokl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Wittstocker Laga-Gesellschaft auf Nachfrage bestätigt.

Der Park wird umgestaltet

Der Park wird umgestaltet und als Gartendenkmal aufgewertet. Laut Hernjokl werde zunächst mit dem Wegebau begonnen. Danach sollen erste Pflanzungen folgen. Es gibt kaum einen Bereich im Park, der nicht angepackt wird. Laut den Plänen werde unter anderem die Glinze mit einer Holzplattform und Staudenpflanzungen im Uferbereich sicht- und erlebbar gemacht, und Eingangsbereiche werden gestärkt. Der Spielplatz an der Kyritzer Straße wird erweitert. Der Rückschnitt der Sträucher wurde bereits im März erledigt.

Nur eine Woche später folgen die nächsten Sperrungen. Voraussichtlich ab dem 11. September werden sie am Bahnhof vollzogen. Sie betreffen den Bereich vor dem alten Empfangsgebäude rechts neben dem Hauptgebäude, das bereits seit Mai saniert wird. Der Warteplatz für Busse werde ebenso gesperrt wie ein Teil des Bahnhofsparkplatzes. Die Straße rund um den russischen Soldatenfriedhof bleibe aber befahrbar. Ebenso werde der Zugang zu den Bahnsteigen jederzeit ermöglicht. Das teilt Frank Wilcke vom Wittstocker Bauamt mit.

Busbahnhof zieht um

Wohin genau der Busbahnhof verlegt wird, weiß Bodo Libert, Leiter der Wittstocker Niederlassung der Ostprignitz-Ruppiner Nahverkehrsgesellschaft (ORP), noch nicht, geht aber davon aus, dass das demnächst mitgeteilt wird. Laut Frank Wilcke werde die Pritzwalker Straße für diesen Zweck zum Teil mit einbezogen. Die Busse sollen auf jeden Fall auch während der Bauzeit ganz in der Nähe des jetzigen Abfahrts- und Ankunftsbereiches ihren Platz bekommen.

Damit sind die Kernbereiche des künftigen Laga-Geländes in Kürze Baustellen. Sowohl der Friedrich Ebert-Park als auch das Bahnhofsgelände gelten als Aushängeschild der Laga. Im alten Empfangsgebäude, das 1885 errichtet wurde, sollen künftig Arztpraxen und Behandlungsräume der Ruppiner Kliniken einziehen. Das kündigte der Berliner Architekt Ralf Fleckenstein bereits Ende März bei einer Informationsrunde in Wittstock an. Dieses Haus soll zudem einen Anbau in Richtung Hauptgebäude erhalten, der als Kiosk, Café oder auch für den Ticketverkauf genutzt werden kann. Zunächst einmal steht aber der Tiefbau auf dem Plan, bei dem auch der Wittstocker Wasser- und Abwasserverband involviert ist.

Eine weitere große Baustelle ist im kommenden Jahr am Abzweig der Pritzwalker Straße in Richtung Jabeler Chaussee zu erwarten. Dort wird ein neuer Kreisverkehr gebaut.

Von Björn Wagener

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