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Eiserne Hülle in Grube versenkt

Wusterhausen Eiserne Hülle in Grube versenkt

Eine neue Sedimentationsanlage soll in der Berliner Straße in Wusterhausen bald ihre Arbeit aufnehmen. Dieser Tage wurde dazu ein Stahlmantel-Behälter in eine Grube versenkt. Die Hülle nahm dann die Technik zum Reinigen von Regenwasser auf. Ölhaltige Substanzen oder auch nur Sand dürfen nicht in öffentliche Gewässer gelangen.

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Das tonnenschwere Herzstück der Sedimentationsanlage schwebt in Wusterhausen ein.

Quelle: Hartmut Janschke

Wusterhausen. Wie eine Schüssel für Riesen sah er aus – der Stahlmantel-Behälter, der über mehrere Wochen unweit des Netto-Marktes in Wusterhausen einen Blickfang bot und manchen Käufer etwas ratlos zurückließ. Des Rätsels Lösung lautet: Hier, am Ende der Berliner Straße aus Richtung Stadt, soll in ungefähr zwei Wochen eine Sedimentationsanlage ihre Arbeit aufnehmen.

Die eiserne Hülle, am Anfang der Woche aufwendig in eine Grube versenkt und unter Abpumpen von Grundwasser schließlich bodengleich eingegraben, hat die eigentliche Technik der Anlage aufgenommen – und schützt sie. Sedimentationsanlagen sollen Regenwasser reinigen. Abfälle wie ölhaltige Substanzen oder auch nur Sand dürfen nicht in öffentliche Gewässer gelangen. Wusterhausen besitzt ein solche Reinigung bereits in der Straße An der Promenade.

Drei solcher Anlagen in Barsikow installiert

Im Zuge des Straßenneubaus im Ortsteil Barsikow wurden gleich drei solcher Anlagen installiert. Ihre Wirkungsweise richten sich nach dem Gefälle der wasserführenden Rohre und der Lage des Vorfluters. Aktuell sollen die Niederschläge aus der Berliner Straße nach der Sedimentierung jenseits der Bundesstraße 5, die unterquert wird, in einen Graben und von da in die Schwenze abfließen.

Die jetzige Maßnahme wird von Beschäftigten des Unternehmens Universalbau Perleberg umgesetzt. Sie dient dem ­Umweltschutz und ist ­Voraussetzung für den Neubau der Berliner Straße, für den die Vorplanungen begonnen haben. Der Einbau der Sedimentationsanlage kostet etwa 100 000 Euro.

Von Wolfgang Hörmann

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