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Eiserne Jungfrauen in Neuruppin

Iron Maidens begeistern 400 Fans Eiserne Jungfrauen in Neuruppin

Die Iron Maidens verzückten am Sonnabend etwa 400 Heavy-Metal-Freunde am Sonnabend im Neuruppiner Kulturhaus. Die fünf US-Amerikanerinnen spielen genauso hart wie ihre großen Vorbilder von der britischen Band Iron Maiden. Sie haben das komplette Repertoire drauf und das gilt auch für die Bühnenshow.

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Die „Eisernen Jungfrauen“ auf der Bühne im Kulturhaus.

Quelle: Jan Stoffers

Neuruppin. Wo immer wir auftreten, überall haben wir Familie, denn wir alle sind Iron Maiden-Fans, schreit Kirsten Rosenberg ins Mikrofon. Und das Publikum antwortet mit frenetischem Jubel und Applaus. Rund 400 Heavy Metal-Fans waren am Sonnabend ins Neuruppiner Kulturhaus gepilgert, um den fünf Damen der US-amerikanischen Tribute-Band „The Iron Maidens“ auf die Finger zu schauen. Als Anheizer hatte die Frauenband die junge Bonner Combo White Trap im Gepäck, die ihrer Sache mehr als gerecht wurden und das Publikum mit rockigen Klängen in Fahrt brachten.

Wer im Anschluss an die Vorband nun eine schlüpfrige Show mit viel Fleischeinlage erwartet hatte, wurde enttäuscht. Hübsch anzuschauen sind die Amerikanerinnen allemal, enges Lederoutfit inbegriffen. Das erfreute so manches Auge. Doch die fünf Frauen waren angetreten, um mit den Fans ihrem gemeinsamen Vorbild, der britischen Heavy Metal Legende Iron Maiden, zu huldigen – und das mit jeder Note.

US-Ladys können die zarte und auch die harte Gangart

Sängerin Kirsten „Bruce Chickinson“ Rosenberg hat sich nicht nur gesanglich viel von ihrem Vorbild Bruce Dickinson abgeschaut. In enger Lederhose, mit Jeanskutte und weißen Turnschuhen, dem großen Idol gleich, steht sie mit einem Fuß auf der Monitorbox am Rande der Bühne, die linke Hand zur Faust geballt, dem Publikum wild gestikulierend entgegengestreckt. Über der schwitzenden Meute weht der Union Jack, das Erkennungszeichen des britischen Vorbilds.

Musikalisch gab es an diesem Abend keine Enttäuschungen. Die US-Ladys können alles, ob ruhigere Ballade oder die ganz harte Gangart. Angeblich umschließt ihr Repertoire jeden Song der 1975 gegründeten Band Iron Maiden, was diese in der rund zwei stündigen Show natürlich nicht unter Beweis stellen konnten. Und weil es Teil des Bühnenprogramms des großen Idols ist, kommt auch Sängerin Kirsten Rosenberg nach dem dritten Song in der roten Uniform der britischen Grenadier-Garde auf die Bühne und schwenkt die Flagge des britischen Empire über dem Kopf. Es wurde lauter, sehr laut. Der Boden vibrierte, die Wände haben gezittert. Wie gut, dass es an der Abendkassen kostenlosen Gehörschutz gab.

Von Jan Philipp Stoffers

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