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Ostprignitz-Ruppin Eldorado für Westernreiter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Eldorado für Westernreiter
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12:38 26.06.2016
Am Sonnabend gab es Bantikow die Wettbewerbe in den sogenannten Rinderklassen zu erleben Quelle: Matthias Anke
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Bantikow

Die Ranch „Banti-Cow“ hatte am Wochenende wieder ihre Tore geöffnet und dieses Mal mehr als 80 Teilnehmer zum Reitturnier der Ersten Westernreiter Union (EWU) angelockt. Dazu kamen 50 Starter für das Ranch-Horse-Turnier, wo sich vieles ums Rindertreiben drehte.

Die EWU ist Deutschlands größer Westernreiterverband. Die Starter kamen aus ganz Brandenburg, aber auch Nachbarbundesländern. Bekannte Gesichter wie der Niedersachse Rene Opitz, Europameister im sogenannten Cutting, waren dabei. Auch Jürgen Malo kennt man in der Szene. Er kommt aus Koppenbrück – aus der Region also. Vor zehn Jahren hatte Malo das erste Ranch-Horse-Turnier mitinitiiert. Seinerzeit noch in Michaelisbruch, ging es seit dem Verkauf der dortigen Reitanlage und der Umwandlung in ein sogenanntes Horsemanship-Center (MAZ berichtete) nun zum dritten Mal in Bantikow über die Bühne. Insgesamt war es damit das zehnte Turnier dieser Art.

Betreiber der Banti-Cow-Ranch sind selber Profis im Westernreiten

„Gastgeber für das Turnier der EWU wiederum sind wir aber erst zum zweiten Mal“, erklärte Henrike Lindenblatt von der Ranch, die in der Szene mittlerweile eine feste Größe ist. Dabei gibt es sie so lange noch nicht. Doch auch Lindenblatts Lebensgefährte Tony Meyer, mit dem sie 2013 von Niedersachsen an den Untersee zog, ist eben kein Unbekannter: Der 37-Jährige, der sein Handwerk unter anderem in den USA erlernte, ist mehrfacher niedersächsischer Landesmeister und ritt erfolgreich bei Deutschen Meisterschaften.

Und Henrike Lindenblatt selbst? Sie trainierte erfolgreich Pferde ebenso bis hin zu vorderen Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften. Sie ist überdies die Vizelandesmeisterin Niedersachsens im „Trail”, aber auch im „Reining”, der wegen ihrer rasanten Manöver wohl bekanntesten Westernreitdisziplin.

Wie bei den Cowboys: Bei den Rinderklassen gilt es in der Disziplin „Cutting“, Tiere von der Herde zu trennen. Quelle: Matthias Anke

Für die Zuschauer war besonders der Sonnabendnachmittag lohnenswert, als die Rinderklassen geritten wurden. Dabei mussten zum Beispiel einzelne Rinder von der Herde getrennt oder ausgewählte Rinder in eine Abgrenzung getrieben werden, oder sie waren auf Zeit im Team zu sortieren. Die Ranch-Horse-Competition bildete dann den Höhepunkt, denn diese Prüfung ist aus dem wahren Cowboy-Alltag abgeleitet: Das Pferd muss mitarbeiten und brav stehenbleiben – auch ohne Zaumzeug – und der Reiter muss ein Rind kontrollieren und mit dem Lasso fangen.

Neben dem Turnier gab es einen Tag der offenen Tür. So verfolgten recht viele Besucher das wilde Treiben der Westernreiter. Quelle: Matthias Anke

Für Kinder stand eine Hüpfburg bereit. Am Abend sollte eine Country Party mit Live- Musik steigen bei ebenso freiem Eintritt wie an diesem Tag der offenen Tür ohnehin. Wer die Gelegenheit nutzte, sich die Ranch anzusehen, kann sagen: Lindenblatt und Meyer haben ihr Ziel , mit dem sie einst nach Bantikow kamen, schon erreicht. Sie brachten ein Stück Cowboy-Romantik nach Brandenburg.

Westernreiten ist für die meisten Teilnehmer Freizeitsport. Am Ende zählte eben der Spaß am Dabeisein. Quelle: Matthias Anke

Von Matthias Anke

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