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Ostprignitz-Ruppin Elf neue Mitglieder bei den Linken
Lokales Ostprignitz-Ruppin Elf neue Mitglieder bei den Linken
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15:50 11.11.2017
Der Kreisvorsitzende Paul Schmudlach wertete die Ergebnisse der Bundestagswahl vom September aus. Quelle: Sandra Bels
Kyritz

Der Kreisparteitag der Partei Die Linke für Ostprignitz-Ruppin fand am Sonnabend in Kyritz statt. Treffpunkt war der Saal von Bluhms Hotel. Im Vordergrund standen die Auswertung der Bundestagswahl sowie die Delegiertenwahlen für den Bundesparteitag, den Landesparteitag und die Wahl des Vertreters im Landesausschuss.

Der Kreisvorsitzende Paul Schmudlach sagte in seiner Auswertung der Ergebnisse der Bundestagswahl, dass Die Linke gesamtdeutsch gesehen gewonnen hat. „Das ist ein Erfolg, der uns zeigt, dass wir zu einem gesamtdeutschen Projekt wachsen“, so Schmudlach. Dennoch ist für ihn klar, dass die Partei auch Stimmen verloren hat. Auf diesen sechs bis sieben Prozent besonders in Ostdeutschland könne man sich nicht ausruhen. Den Wahlkampf im Landkreis OPR schätzt Schmudlach als gut ein. „Mit Kirsten Tackmann hatten wir eine hervorragende Kandidatin“, sagt er. Das Ziel, die Ergebnisse der vorangegangenen Bundestagswahl zu halten, wurde zwar nicht erreicht, aber „der Kreisverband hat gezeigt, dass er kampagnefähig ist“, so Schmudlach. Man sei für die Zukunft gewappnet, ohne Hilfe von außen den Wahlkampf zu steuern.

2018 sind Europawahlen, Kommunal- und Landtagswahlen

Auch finanziell stehe der Verband gut da. Von den ursprünglich angesetzten 10 000 Euro für den Wahlkampf seien dank der Hilfe aus der Prignitz in Form von 1000 Euro schließlich 7500 Euro ausgegeben worden. Nun stehe der Kreisverband vor einer neuen Herausforderung: 2018 sind Europawahlen, Kommunal- und Landtagswahlen.

Besonders erfreulich für Schmudlach ist, dass der Kreisverband OPR im Landesverband der einzige wachsende Verband ist. Elf neue Mitglieder wurden seit der Bundestagswahl aufgenommen. Dazu kommen noch drei Zuzüge. Ein Großteil der neuen Mitglieder ist laut Schmudlach unter 30 Jahre. „Wir sind also attraktiv und in der Lage auch künftig Wahlkämpfe zu bestreiten“, sagte er.

Geld für die Verbesserung der Infrastruktur und die Digitalisierung

Die zweite Vorsitzende des Kreisverbandes Rita Büchner ließ die Ereignisse um die abgesagte Verwaltungsstrukturreform Revue passieren. Für sie ist klar, dass das dafür geplante Geld jetzt für die Verbesserung der Infrastruktur, der Digitalisierung, für den sozialen Wohnungsbau, Krankenhäuser und Mobilität eingesetzt werden muss. Das Ergebnis der Bundestagswahl sieht sie als „sehr ernste Warnung“.

Von Sandra Bels

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