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Ostprignitz-Ruppin Eltern fordern mehr Hilfe für alten Schulhort
Lokales Ostprignitz-Ruppin Eltern fordern mehr Hilfe für alten Schulhort
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02:15 02.06.2017
Vor Jahren sollte das Haus an der Franz-Mehring-Straße schon abgerissen werden. dann wurde es doch immer wieder für unterschiedliche Zwecke gebraucht – derzeit als Schulhort. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Stadt Neuruppin wird wohl doch deutlich mehr Geld in das alte Kita-Gebäude an der Franz-Mehring-Straße investieren. Das stellte Ronny Kretschmer, der Fraktionschef der Linken, am Montag in der Stadtverordnetenversammlung in Aussicht.

Zum wiederholten Mal haben sich dort Eltern über den Zustand des Hortes der Karl-Liebknecht-Schule beschwert. Eigentlich sollte der Hort Räume im Schulhaus nutzen. Die Grundschule ist mit ihrem großen Ganztagsangebot aber seit Jahren derart beliebt, dass im Schulhaus kaum noch Platz für die Hortkinder ist. Ein großer Teil des Hortes ist längst in der Franz-Mehring-Straße untergebracht. Was 2010 eigentlich nur für kurze Zeit gedacht war, ist inzwischen zur Dauerlösung geworden.

Die alte Kita ist allerdings weitgehend unsaniert. Mehrfach haben sich Eltern über den Zustand des Hauses beschwert. Sozialdezernent Thomas Fengler und Vertreter des Bauamtes sagten zu, dass die gröbsten Mängel bis zum Sommer abgestellt werden. Im Sozialausschuss vor fünf Wochen hatte Fengler angekündigt, dass 100 000 Euro bereitstehen, um das Haus in den nächsten fünf Jahren in Schuss zu halten. Eltern und Stadtverordnete hatten verstanden, das die Verwaltung diese Summe zur Verfügung hat – doch das ist gar nicht so, wie sich am Montag überraschend herausstellte.

Elternsprecher zweifelt, ob 100 000 Euro für fünf Jahre ausreichen

Schulsprecher Maik Strecke bezweifelt, dass 100 000 Euro ausreichen. Doch am Montag zeigte sich, dass selbst diese Summe erst mit dem nächsten Haushalt beschlossen werden müsste und nicht schon jetzt verfügbar ist. Offenbar hatten sowohl Eltern als auch Abgeordnete Thomas Fengler da missverstanden. Die Eltern hatten wenig Verständnis, dass die Stadt das Geld auf fünf Jahre aufteilen soll. „Da muss dringend noch in diesem Jahr etwas gemacht werden“, forderte Strecker. Der Zustand des Hauses sei nicht haltbar.

Nach langer Diskussion machten die Stadtverordneten am Montag den Weg für die Gründung einer neuen Grundschule an der Fontaneschule in der Artur-Becker-Straße frei. Die soll im September 2018 an den Start gehen und die Karl-Liebknecht-Schule entlasten. Die Fontaneschule wird dann ein sogenanntes Schulzentrum: Dort könnten Schüler künftig von der 1. bis zur 10. Klasse bleiben. Möglichst langes gemeinsames Lernen – für Ronny Kretschmer der richtige Weg: „Ich bin überzeugt, dass Schulzentren der Schultyp der Zukunft sind.“

Stadtverwaltung hofft auf Entlastung durch das Schulzentrum

Für Thomas Fenger ist wichtig, dass die Karl-Liebknecht-Schule damit bald wieder so viel Platz im eigenen Gebäude hat, dass der Hort an der Franz-Mehring-Straße nicht mehr benötigt wird.

Elternsprecher Maik Strecker hält es dagegen für falsch, auf die Entlastung durch das Schulzentrum zu hoffen. Das Problem des Hortes stellt sich für ihn „völlig unabhängig vom Schulzentrum“. Die Entlastung wird sich frühestens in einigen Jahren auswirken. Bis dahin wird die Raumnot an der Karl-Lebknecht-Schule aber noch größer. In diesem Jahr werden dort erneut vier 1. Klassen eingeschult – geplant waren einmal drei. Schulleiterin Heidrun Hecht hatte schon im Ausschuss gesagt, dass sie nicht weiß, woher die Räume kommen sollen.

Von Reyk Grunow

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