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Eltern wollen sofort sicheren Schulweg

Rheinsberg Eltern wollen sofort sicheren Schulweg

Eltern von Schülern der Rheinsberger Allendeschule fordern die Stadt zum sofortigen Handeln auf. Aus ihrer Sicht ist der mit vielen Schlaglöchern übersäte Kiefernweg direkt an der Schule schlicht zu gefährlich. Die Stadt will aber warten: Die Straße soll wie geplant erst 2018 ausgebaut werden.

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Der Kiefernweg ist mit Schlaglöchern übersät.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Mehrere Kinder haben sich bereits im Rheinsberger Kiefernweg verletzt, berichtete Rene Jensch im Bauausschuss am Montagabend. Auch ältere Menschen seien auf dem glitschigen, unebenen Untergrund ausgerutscht und verunglückt. „In den Schlaglöchern ist mehr Wasser als bei mir im Swimmingpool.“ Um die Gefahrenquelle zu entschärfen, fordere er deshalb stellvertretend für viele um ihren Nachwuchs besorgte Eltern der Allendeschule, dass die Stadt die unbefestigte Straße bis zum 25. Oktober ausbessert. Ansonsten werde er sich darum bemühen, dass der Weg gesperrt wird. „Dann haben Sie wirklich Stress“, so der Vater. Vier, fünf Laster mit Schotter würden reichen. Wenn die Stadt es ihm erlaubt, könnte auch er diese Arbeit übernehmen. Dass die Straße wie vorgesehen erst im kommenden Jahr erneuert wird, komme nicht in Frage.

Der Bauausschuss nahm die Beschwerde auf, ohne festzulegen, wie bei dem Problem weiter verfahren wird. Für Bürgermeister Jan-Pieter Rau ist die Sache indes klar: „Wir werden keine Mittel in eine Straße investieren, die nächstes Jahr ausgebaut wird“. Das würde einem Schildbürgerstreich gleichen, ergänzt der kommissarische Bauamtsleiter Thomas Lilienthal. Rau betont, dass die Kinder auch ohne die behelfsmäßige Erneuerung des Kiefernwegs sicher zur Schule kommen. Die Schüler müssten dafür eben andere Straßen nutzen. Diese gebe es auch in der direkten Umgebung, sagt der Bürgermeister.

Dass die Stadt dort nur ungern Schotter aufbringen will, hat indes auch noch einen anderen Hintergrund. Als die Kommune genau das vor einiger Zeit im Kölpin- sowie Birkenweg getan hatte, haben sich zahlreiche Anlieger beschwert. Denn durch die neue Schicht staubte es sehr und das Regenwasser lief plötzlich auf ihre Grundstücke, berichtet Thomas Lilienthal. „Es gab deswegen sehr viel Ärger.“

Dass Gefahr in Verzug an dieser Stelle droht, kann sich die Rathausspitze kaum vorstellen. Denn in den vergangenen drei Jahren wurden keine Unfälle im Rathaus gemeldet, die beim Versicherer der Brandenburger Städte und Gemeinden, dem Kommunalen Schadensausgleich, gemeldet werden müssten, sagt der Bauamtsleiter. 2018 will die Stadt den Kiefernweg für etwa 150 000 Euro erneuern.

Von Celina Aniol

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