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Elternprotest zeigt ersten Erfolg

Alt Daber Elternprotest zeigt ersten Erfolg

Die Landesstraße L 153 in Alt Daber ist als Einflugschneise für die Fahrzeuge aus Richtung Mecklenburg bekannt. Diese Gefahr treibt die Eltern der Busschüler um. Nun reagierten der Landkreis und der Landesbetrieb Straßenwesen und lösten einen Teil ihrer Zusagen ein. Doch um Tempo 50 nachhaltig zu sichern, sind weitere Geschwindigkeitskontrollen notwendig.

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Schild versetzt: Die Bushaltestelle in Alt Daber ist nun genau als solche zu erkennen.

Quelle: Christamaria Ruch

Alt Daber. Auf den ersten Blick fällt die Veränderung entlang der Landesstraße L 153 in Alt Daber gar nicht auf. Doch die Eltern der Busschüler freuen sich, dass ihr öffentlicher Appell im Mai in der MAZ erste Früchte trägt.

Denn an beiden Bushaltestellen in Alt Daber ist nun genau zu erkennen, dass dort tatsächlich Fahrgäste ein- und aussteigen. „Die Schilder sind versetzt worden“, sagt Jaqueline Kübler. Ihr Sohn Max besucht die dritte Klasse in Wittstock und gemeinsam mit sieben weiteren Kindern fährt er täglich mit dem Bus. Aus Richtung Wittstock kommend war das Bushaltestellenschild gar nicht zu erkennen, das es mehrere Meter vom Straßenrand entfernt stand und zugleich von Gebüsch eingewachsen war. Aus der entgegengesetzten Richtung konnten Autofahrer die Bushaltestelle ebenfalls nicht sofort als solche erkennen, weil das Schild hinter dem Bushäuschen stand.

Einwohner hoffen auf intensiveren Blitzereinsatz

Nach der MAZ-Anfrage im Mai sorgten Mitarbeiter vom Bauhof der Stadt Wittstock zunächst für freie Sicht an der Haltestelle, die an der Fahrbahn aus Richtung Wittstock liegt. Auch die Anfrage beim Landkreis brachte Erfolg. Deren Pressesprecherin Britta Avantario sicherte Hilfe zu. Nun reagierte der Landesbetrieb Straßenwesen und versetzte an beiden Haltestellen die Schilder näher an die Straße heran.

Mit Blick auf die hohen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge durch Alt Daber löste die Landkreisverwaltung nun ebenfalls die Zusage ein, den „Blitzer sporadisch einzusetzen.“ Dieser kam seitdem einmal zum Einsatz, wie Jaqueline Kübler beobachtete. „Wir hoffen natürlich, dass der Blitzer noch häufiger hier aufgestellt wird“, sagt sie. Denn weiterhin muss ein Elternteil morgens die Kinder an der Bushaltestelle beaufsichtigen, weil viele Fahrzeuge viel zu schnell durch den Ort fahren. Zwar steht nach wie vor ein stationärer Blitzer an der Landesstraße im Ort, doch damit können schnelle Autofahrer längst nicht mehr ausgebremst werden. Bereits vor zwei Jahren teilte die Pressestelle des Landkreises mit: „Technisch ist es nicht möglich, den Blitzer in Alt Daber wieder in Betrieb zu nehmen.“

Von Christamaria Ruch

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