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Ostprignitz-Ruppin Ende des Straßenbaus in Sicht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ende des Straßenbaus in Sicht
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00:17 21.10.2016
Am Holzhausener Ortsausgang in Richtung Kyritz werden derzeit die neuen Borde gesetzt. Quelle: Alexander Beckmann
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Metzelthin/Holzhausen

Der Winter naht, die Tiefbausaison neigt sich dem Ende zu. Zwei große Straßenbaustellen unter der Regie des Landesbetriebes für Straßenwesen prägen derzeit noch das Verkehrsgeschehen rund um Kyritz: auf der B 167 zwischen Metzelthin und Ganzer sowie an der L 14 in Holzhausen. Bei beiden Vorhaben ist inzwischen der Abschluss in Sicht.

Auf dem rund drei Kilometer langen Abschnitt der B 167 wird seit Anfang Juni die Fahrbahn komplett erneuert und um einen Radweg ergänzt. Die Fertigstellung war ursprünglich für Ende Oktober geplant. Wie jetzt aus dem Landesbetrieb für Straßenwesen zu erfahren war, befindet sich die Baufirma allerdings leicht im Verzug. Von etwa 14 Tagen ist die Rede.

Voraussichtlich also ab etwa Mitte November wäre die Bundesstraße zwischen Bückwitz und Neuruppin erstmals seit Mai 2015 (da begann der Bau in Dabergotz) wieder durchgehend befahrbar. Und das wird sogar mal ein Weilchen so bleiben. Zwar plant der Landesbetrieb auch noch für den Abschnitt zwischen Bückwitz und Metzelthin den Fahrbahn- und Radwegbau, doch wird sich dieses Vorhaben weiter verzögern. „Ich denke nicht, dass das nächstes Jahr schon was wird“, sagt der zuständige Bereichsleiter des Landesbetriebes Frank Schmidt. Dieser letzte noch nicht erneuerte Abschnitt der Bundesstraße bereitet den Planern offenbar besonderes Kopfzerbrechen. In Höhe des Bückwitzsees quert er den Rohrlackgraben. Die vorhandene Brücke bietet keinen Platz für den Radweg. Außerdem gilt der Baugrund in der Niederung als schwierig. „Auch der Naturschutz hat noch ein bisschen was zu tun“, sagt Frank Schmidt.

Auf der L 14 in Holzhausen ist seit Ende Mai kein Durchkommen mehr. Laut Plan soll die Zeit der langen Umleitungen um das Dorf Ende November enden. „Momentan sieht’s sogar aus, als ob es damit etwas früher was werden könnte“, schätzt Holzhausens Ortsvorsteher Andreas Lange. Die umfassende Erneuerung der Ortsdurchfahrt werde dann wohl noch nicht ganz abgeschlossen sein, doch der Verkehr würde immerhin wieder rollen. Momentan wird noch am nördlichen Abschnitt gebaut. Wer von Holzhausen nach Kyritz will, muss offiziell einen langen Umweg über Zernitz, Neustadt und Wus­terhausen in Kauf nehmen.

Der Umleitungsverkehr ist auch das, was Ortsvorsteher Andreas Lange am meisten Sorgen bereitet. Denn natürlich nutzen Ortskundige nicht nur die offizielle Strecke. Vor allem in Richtung Vollmersdorf hat das zu einer deutlich höheren Verkehrsbelastung geführt. Mit Unterstützung der Stadt Kyritz hatte Holzhausen deswegen im Sommer beim Landkreis ein zeitweiliges Tempo-30-Limit beantragt. Drei Monate habe die Bearbeitung des Antrags gedauert, berichtet Andreas Lange. „Dann kam ’ne Ablehnung.“ Als Begründung habe die Kreisverwaltung das geringe Fahrzeugaufkommen angeführt. „Aber eben das stimmt ja nicht“, ärgert sich Lange. „Wenn unsere Einwohner nicht sensibilisiert worden wären, hätte es bestimmt geknallt.“ Auch wegen der fehlenden Tonnagebegrenzung habe das Dorf nun mit zerfahrenen Banketten zu kämpfen. „Ich bin enttäuscht“, sagt der Ortsvorsteher. „Unser Anliegen haben offenbar keinen so richtig interessiert. Bürgernähe sieht anders aus.“

Doch immerhin seien nun das Ende der Baustelle und eine erneuerte Ortsdurchfahrt in Sicht: „Wir haben 20 Jahre um die Straße gekämpft. Da müssen wir jetzt wohl mal ein halbes Jahr lang Opfer bringen.“

Von Alexander Beckmann

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