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Endlich barrierefrei zur Skatrunde

Heiligengrabe Endlich barrierefrei zur Skatrunde

Die Treppen hoch zum Versammlungsraum der Feuerwehr waren für einige Teilnehmer eine Herausforderung. Nun finden die Spielenachmittage des Vereins Dorfleben Heiligengrabe endlich für Jedermann zugänglich im Gemeindehaus der Kirche statt. Dass das nur für einen kleinen Obolus möglich ist, verdankt der Verein auch dem Gemeindekirchenrat.

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Seit Mitte Februar gelangen die Teilnehmer barrierefrei zu den Spielnachmittagen des Vereins Dorfleben Heiligengrabe.

Quelle: Christian Bark

Heiligengrabe. Alles fing mit den Preisskat- und Rommé-Turnieren, die der Verein Dorfleben Heiligengrabe einmal im Jahr für die Spielfreudigen im Ort organisierte. „Dabei stellten wir fest, dass mehr Interesse an solchen Veranstaltungen besteht“, erinnert sich Vereinsmitglied Giesela Szramek. Diese sollten regelmäßig in ungezwungener Runde stattfinden – die Idee eines Spielenachmittags war geboren, seit November vergangenen Jahres findet er nun einmal die Woche statt.

Allein der Veranstaltungsort war für einige Interessierte jedoch problematisch. „Es ist zwar schön, dass wir den Raum der Feuerwehr nutzen konnten, aber der war nicht barrierefrei zugänglich“, sagt Giesela Szramek. Das war auch ein Problem für Ursula Bumke und ihren Mann Ulrich. „Mein Mann ist herzkrank“, erklärt Ursula Bumke. Da sei die Treppe hoch zum Versammlungsraum der Feuerwehr schon eine Herausforderung gewesen. Ähnliches galt auch für die Spielenachmittagteilnehmer, die auf Gehhilfen angewiesen sind, wie Giesela Szramek berichtet.

Als Alternative bot sich dem Verein das Gemeindehaus der Evangelischen Kirche im Ort an. „Da mussten wir aber immer Miete zahlen“, erklärt Szramek. Was zwar aufgrund der guten Ausstattung gerechtfertigt gewesen, für den gemeinnützige Verein aber dauerhaft zahlbar gewesen wäre. Doch dann kam die positive Nachricht aus der Kirchgemeinde.

Verein darf Gemeinderaum gegen Obolus nutzen

„Wir waren freudig überrascht, dass uns die Kirche unterstützen will“, erinnert sich Giesela Szramek an einen Anruf aus dem Gemeindekirchenrat. Das Angebot: der Verein darf das Haus wöchentlich für einen kleinen Obolus nutzen. „Viele Teilnehmer sind unsere Mitglieder“, erklärt Gemeindekirchenratsvorsitzender Tom Seemann gegenüber der MAZ. „Wir stärken damit die Kirchgemeinde und das Gemeinschaftsgefühl im Ort“, betont er. Das haus sei ebenerdig und man könne direkt davor parken, was ideal für die hauptsächlich älteren Teilnehmer der Spielenachmittage sei. Das sehen auch Ursula und Ulrich Bumke so. Seit Mitte Februar können sie nun jeden Donnerstag zum Skatspielen ins Gemeindehaus. Bei Kaffee, Kuchen und belegten Schnittchen können aber auch andere Spiele ausprobiert werden. „Wir sind offen für alles und Jedermann“, sagt Giesela Szramek. Das wissen auch Teilnehmer wie die Bumkes zu schätzen und loben in diesem Zusammenhang das Engagement des Vereins.

Am Donnerstag findet der nächste Spielenachmittag im Gemeindehaus von 13 bis 17 Uhr statt.

Von Christian Bark

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