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Ostprignitz-Ruppin Energiepreis steigt im Januar
Lokales Ostprignitz-Ruppin Energiepreis steigt im Januar
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00:18 02.11.2013
Quelle: dpa
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Neuruppin

Viele Neuruppiner müssen auch 2014 mehr für ihren Strom bezahlen. Die Stadtwerke werden den Preis zum 1.Januar anheben. Das kündigte Geschäftsführer Thoralf Uebach am Dienstag an. Kunden in der Fontanestadt müssen 1,07 Cent pro Kilowattstunden mehr bezahlen. Für einen Zwei-Personen-Haushalt seien das rund zwei Euro im Monat.

Schuld an der erneuten Verteuerung sind laut Uebach die vielen Steuern und Abgaben, die inzwischen den größten Teil des Energietarifs ausmachen. Die eigentliche Ware Strom macht nicht einmal 20Prozent der Kosten aus, die jeder Kunden bezahlen muss, sagt Guido Gerlach, der Vertriebschef der Stadtwerke. Mehr als ein Viertel des Preises sind sogenannte Netznutzungsentgelte – dieses Geld bezahlen die Stadtwerke an die Eigentümer der Energieleitungen, durch die der Strom nach Neuruppin fließt. Ebenfalls fast ein Viertel macht inzwischen die EEG-Umlage aus. Diese Umlage für den Ausbau der erneuerbaren Energien legt der Bund jedes Jahr neu fest. Vor zwei Wochen war bekannt gegeben worden, wie hoch die Umlage 2014 sein wird: 6,24Cent je Kilowattstunde, fast ein Cent mehr als bisher. Die Änderungen bei Umlagen und den Netzentgelten zusammengerechnet, müsste der Stromtarif laut Gerlach um 1,603 Cent je Kilowattstunde steigen. Weil das Unternehmen aber an der Börse den eigentlichen Strom billiger kaufen konnte, fällt die Erhöhung geringer aus.

In den Ortsteilen wird sich der Preis gar nicht ändern. Dort zahlen die Stadtwerke relativ viel, um ihren Strom durch die Leitungen der Edis zu den Kunden bringen zu können. Der Strompreis der Stadtwerke in den Dörfern war deshalb bisher schon höher als in der Stadt. Dort wird die Netznutzung jetzt billiger, sodass der Strompreis 2014 gleich bleibt.

Die Neuruppiner Stadtwerke verkaufen rund 120 Millionen Megawattstunden Strom im Jahr. Etwa 35Prozent davon erzeugen sie selbst, sagt Gerlach. 43 Millionen Megawattstunden kommen aus eigenen Blockheizkraftwerken, die Gas in Strom und Wärme umwandeln. 2,4 Millionen Megawattstunden lieferten eigene Solaranlagen. In den nächsten Jahren soll der Anteil des selbst erzeugten Stroms weiter steigen, kündigte Uebach an. Unter anderem plant das Unternehmen ein weiteres Blockheizkraftwerk an der Ernst-Toller-Straße. Ein Vorteil: Für den selbst hergestellten Strom zahlen die Stadtwerke keine Netznutzung, ein Viertel des Preises entfällt so.

Nimmt man alle Blockheizkraftwerke, Solaranlagen und Windräder zusammen, dann könnte sich Neuruppin schon jetzt selbst mit Strom versorgen. „Zumindest im Sommer“, sagt Gerlach. Bei größtem Stromverbrauch benötigt die Fontanestadt 22000 Kilowatt. Alle Anlagen auch privater Eigentümer zusammen haben schon jetzt eine Leistung von mehr als 24500Kilowatt. An sonnenreichen Tagen produziert Neuruppin mehr Strom als benötigt. Scheint die Sonne nicht oder ziehen Wolken auf, dann fehlt jedoch mit einem Schlag sehr viel Strom, weil die Solaranlagen weniger liefern.

Von Reyk Grunow

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