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Ostprignitz-Ruppin Engagement für die gute Sache
Lokales Ostprignitz-Ruppin Engagement für die gute Sache
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02:15 16.12.2015
Bunt ging es im Kreuzgang des Klosters zu. Quelle: Björn Wagener
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Heiligengrabe

Über einen unverhofften Geldsegen konnten sich am Sonnabend drei Familien aus Blesendorf, Wernikow und Heiligengrabe freuen. Denn insgesamt 1500 Euro verteilten die Bürgermeister der beiden Partnergemeinden Heiligengrabe und Fahrenbach (Baden-Württemberg), Holger Kippenhahn und Jens Wittmann, an Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.

„Das Geld kam genau an der richtigen Stelle an“, sagte Holger Kippenhahn nach den Besuchen am Sonnabend. „Es war sehr bewegend“, sagte er und sein Fahrenbacher Amtskollege nickte.

Viele Hobbykünstler boten ihre Waren feil. Quelle: Björn Wagener

Das Geld stammt aus Einnahmen aus dem Fahrenbacher Weihnachtsmarkt, den die dortige 13-köpfige Fördergruppe bereits seit 22 Jahren jährlich organisiert. Stolze 205 000 Euro seien seitdem insgesamt eingenommen worden – ausnahmslos für Menschen, die persönliches Leid oder Schicksalsschläge erfahren haben. Dabei denken die Fahrenbacher jedes Jahr aber auch an Menschen in der Partnergemeinde Heiligengrabe. Denn ein Teil des Geldes fließt dorthin – wie ein weiteren Mal am vergangenen Sonnabend. „Die Idee zu dem Weihnachtsmarkt wurde am 3. Oktober 1994 an der Theke im Sportheim geboren“, erzählt Siegfried Eppel aus Fahrenbach. 13 500 Euro seien in diesem Jahr zusammengekommen. Gegenseitige Besuche der Fahrenbacher und Heiligengraber haben längst Tradition, besonders in der Vorweihnachtszeit. „In all den Jahren haben sich viele Freundschaften und Verbindungen auf verschiedenen Ebenen entwickelt – Kirche, Sport, Gesangsverein“, berichtet Michael Bohnsack. Er ist ein Mann der ersten Stunde, wenn es um die Gemeindepartnerschaft geht. Ehrensache, auch diesmal wieder ein Wochenende lang in Heiligengrabe mit von der Partie zu sein.

Die Fahrenbacher präsentierten auf dem Klostermarkt am Sonnabend in Heiligengrabe auch regionale Produkte wie Wein oder Wurst.

Stand der Fahrenbacher beim Klostermarkt. Quelle: Björn Wagener

Wer wollte, konnte eine Spende dafür geben, die dem Kloster Stift zugute kam. Auf dem Markt herrschte am Sonnabend ein riesiger Andrang. Insgesamt 50 Verkaufsstände boten allerhand Handwerkliches, Festliches, Praktisches, Winterliches oder Originelles an. Da konnte es im Kreuzgang des Klosters schon mal mächtig eng werden. Draußen gab es Deftiges vom Grill.

Von Björn Wagener

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