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Engpass auf B 5 bei Kyritz

Neue Kreisel, neue Fahrbahn Engpass auf B 5 bei Kyritz

Mindestens bis zum Ende des nächsten Jahres müssen Kraftfahrer auf der B 5 bei Kyritz mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Anfang der Woche begann die Erneuerung der Fahrbahn. Der Bau von zwei Kreisverkehren soll sich anschließen.

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An zwei Stellen regeln Baustellenampeln den Verkehr.

Quelle: Beckmann

Kyritz. Der Weg über die Bundesstraße 5 wird bei Kyritz auf absehbare Zeit etwas hakelig. Anfang der Woche begann offiziell die lange angekündigte Erneuerung der Fahrbahn.

Bis mindestens ­Ende nächsten Jahres müssen Kraftfahrer zwischen der Wittstocker Straße (L 14) und der Pritzwalker Straße (B 103) mit Behinderungen rechnen, denn das Vorhaben beschränkt sich nicht allein auf die rund 1,5 Kilometer Fahrbahn. Die sind nur der Anfang und lassen sich mit halbseitigen Sperrungen und Ampelregelung bewältigen.

Im nächsten Frühjahr plant der Landesbetrieb Straßenwesen zudem den Startschuss für den Bau eines Kreisverkehrs auf der Kreuzung von B 5 und L 14, der sogenannten Europakreuzung. Das bringt weitere Verkehrseinschränkungen mit sich.

Wer einfach nur die Bundesstraße nutzen will, muss sich lediglich auf Wartezeiten an der Baustellenampel einstellen: Der Verkehr wird jeweils nur in einer Richtung an der Baustelle vorbeipassen. Etwas schwieriger wird der Weg nach Kyritz hinein und wieder hinaus.

Bis Oktober 2016 soll der Kreisverkehr komplett sein

Für den ersten Bauabschnitt des Kreisels soll nämlich nach Auskunft des Landesbetriebes die Zufahrt zur und von der Graf-von-der-Schulenburg-Straße gesperrt werden. Kraftfahrzeuge müssen dann den Umweg südlich über die Westfahlenallee und die Holzhausener Straße nehmen – wie vor einiger Zeit schon beim Bau der Jäglitzbrücke in der Schulenburg-Straße. Ist diese Hälfte des Kreisverkehrs erst einmal fertig, wandert die Baustelle auf die andere Seite. Dann ist die Zufahrt zur Wittstocker Straße gesperrt. Fahrzeuge in Richtung Wittstock werden über die Seestraße und die Hermann-Löns-Straße umgeleitet. Bis Oktober 2016 soll der Kreisverkehr komplett sein und der Verkehr soll wieder rollen – „bei entsprechender Witterung“, wie es aus dem Landesbetrieb heißt.

Ein Ende hat das Bauen damit aber noch nicht. Nach wie vor ist auch für die Kreuzung von B 5 und B 103 ein Kreisverkehr geplant. Ursprünglich sollte der sogar mal als Erstes gebaut werden. Wegen des nach wie vor ungeklärten Eigentums an den dazu benötigten Flächen verzögert sich das aber. Der Landesbetrieb visiert jetzt das Jahr 2017 für die Realisierung an. Dann ist erneut mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Bei all dem handelt es sich um ein gemeinsames Vorhaben des Bundes, des Landes und der Stadt Kyritz. Letztere übernimmt beispielsweise die Kosten für Geh- und Radwege sowie Straßenbeleuchtung an innerörtlichen Abschnitten. Den Zuschlag für den Bau mit einem Auftragsvolumen von gut 1,8 Millionen Euro erhielt die Eurovia VBU aus Lindow.

Voraussichtlich wird das alles nicht der letzte Bau an der Bundesstraße bei Kyritz gewesen sein. Die Brücke über die Kyritz-Pritz­walker Eisenbahn gilt ebenfalls als dringend sanierungsbedürftig.

Von Alexander Beckmann

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