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Erfahrungsaustausch in Kyritzer Schule

Drei Kultur-Schulen-Projekt Erfahrungsaustausch in Kyritzer Schule

Das Drei-Kultur-Schulen-Projekt hat das Ziel, kulturelle Bildung in den Schulen im ländlichen Raum Brandenburgs zu verankern. Daran nehmen die Kyritzer Carl-Diercke-Oberschule, die Fontane-Oberschule in Neuruppin und das Bertolt-Brecht-Gymnasium in Bad Freienwalde teil. Die Schulen arbeiten eng mit Künstlern zusammen. Die Arbeit wird dokumentiert.

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Gerhard Richter (r.) gab Tipps zum Dokumentieren.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Zum Erfahrungsaustausch trafen sich am Montag Teilnehmer des 3-Kultur-Schulen-Projektes in der Carl-Diercke-Oberschule in Kyritz. Neben der Kyritzer Schule nehmen brandenburgweit noch die Fontane-Oberschule in Neuruppin und das Bertolt-Brecht-Gymnasium in Bad Freienwalde an dem auf drei Jahre festgelegten Projekt teil. Dies startete vor etwa einem Jahr und hat zum Ziel, kulturelle Bildung in den Schulen im ländlichen Raum Brandenburgs zu verankern und dadurch die Schulqualität zu erhöhen.

Die Schulen haben nun während des Projektes die Möglichkeit, mit Künstlern aus der jeweiligen ­Region zusammenzuarbeiten und somit die kulturelle Bildung der Schüler ins Zentrum zu rücken.

In der Kyritzer Diercke-Schule etwa gab es seither beispielsweise schon Tanz- und Filmprojekte. Sämtliche Aktivitäten rund um das Projekt werden in allen drei Schulen von eigens dafür gebildeten Dokumentationsgruppen, bestehend aus Schülern und Lehrern, festgehalten.

Dokumentation im Wahlpflichtkurs

Ursula Rogg vom Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (Lisum) leitet das 3-Kultur-Schulen-Projekt und war am Montag auch gemeinsam mit der Projektkoordinatorin Claudia Schümann bei der Tagung, an der neben den Dokumentationsgruppen der drei Schulen auch einige der dort wirkenden Künstler teilnahmen. In der Aula der Diercke-Schule berichteten nacheinander alle Dokumentationsgruppen von ihrer Arbeit und den Erfahrungen, die sie dabei gemacht haben.

So kam auch Malte Vogelsang von der Kyritzer Schule zu Wort, der in einem Wahlpflichtkurs mit einem Dutzend Schülern die Dokumentationsarbeit des Projekts durchführt. „Wir hatten anfangs keine Erfahrung, wie man richtig dokumentiert, und haben mit der Zeit viel dazugelernt“, berichtete Malte Vogelsang. Gleich nach ihm stellten seine Schüler ihre Arbeit vor und verschafften somit allen Teilnehmern einen Überblick über die bisherige Projektarbeit an der Diercke-Schule.

Workshops rund ums Thema Dokumentation rundeten den Erfahrungsaustausch der Arbeitsgruppen ab. Von Gerhard Richter, Journalist und Radiomacher aus Wittstock, bekamen die Schüler und Lehrer beispielsweise wertvolle Tipps für Wege zu einer interessanten Dokumentation. Das Gelernte brachten die Teilnehmer per Schreibmaschine zu Papier.

Von André Reichel

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