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Ostprignitz-Ruppin Erfolgreiches Treffen der Jugendfeuerwehren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erfolgreiches Treffen der Jugendfeuerwehren
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00:17 13.07.2016
Die vierte Aufgabe beim Staffellauf: Dem kleinen Feuer möglichst schnell den Garaus machen. Quelle: Josephine Mühln
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Wusterhausen

Mit einer Neuerung im Ablauf hat am Samstag das diesjährige Gemeindetreffen der Jugendfeuerwehren stattgefunden. An der Dossehalle in Wusterhausen mussten sich nicht nur die Jugendwehren in den Disziplinen „Löschangriff“, „Knoten binden“, „Staffellauf“ und „Fragebogen“ mitein­ander messen. Auch die alteingesessenen Feuerwehrleute sind an den Start gegangen.

„Wir wollen unsere Erwachsenen hinter dem Ofen vor locken und die Kameradschaft unterein­ander fördern“, erklärt Gemeindejugendwart Matthias Neumann. Seit Mitte der 90er Jahre findet das Treffen der Jugendfeuerwehren jedes Jahr in einer anderen Gemeinde statt, im vergangenen Jahr war Nackel an der Reihe. Dessen Wehrleute waren am Samstag allerdings nicht dabei – sie wurden beim Dorffest im Schlosspark gebraucht.

Die Platzierungen

Jugendwehren:

1. Platz: Feuerwehr Schönberg-Brunn

2. Platz: Feuerwehr Wusterhausen

3. Platz: Feuerwehr Dessow

Erwachsenenwehren:

1. Platz: Feuerwehr Wusterhausen

2. Platz: Feuerwehr Dessow

3. Platz: Feuerwehr Schönberg-Brunn

Die Erstplatzierten erhielten einen Pokal.

Wer die Bestzeit hatte, bekam die meisten Punkte. Fehler wurden mit Strafsekunden geahndet.

Geschicklichkeit und sportliches Können

Mit den Worten „Mein Kommando gilt: Auf die Plätze, fertig, los!“, gab der Schiedsrichter an der ersten Station, dem Löschangriff, den Startschuss für die Aktiven. Feuer suchten die Teilnehmer allerdings vergebens – es galt lediglich, eine Wasserflasche mit einem gezielten Strahl möglichst schnell von ihrem Podest zu stoßen.

Beim Staffellauf mussten die Teilnehmer verschiedene Hürden überwinden. Quelle: Josephine Mühln

Beim Staffellauf waren dann neben Schnelligkeit auch Geschicklichkeit und sportliches Können gefragt. Zuerst war eine Hürde wie beim Hindernislauf zu meistern, dann wartete ein schlauchförmiger Tunnel. Hier schienen die Jugendlichen einen kleinen Vorteil zu haben, war ihre Uniform doch weniger kompakt als die Kluft ihrer älteren Kameraden – inklusive schwerer Stiefel.

Kaum Zuschauer an der Dossehalle

Das dritte Element des Staffellaufs war eine Sprossenwand; jede Sprosse musste dem Regelwerk nach einmal betreten werden. Zu guter Letzt konnten die Feuerwehrleute dann doch noch mal ihr Können mit dem ihnen vertrauten Element unter Beweis stellen. In einer kleinen Schale wurde ein Feuer entzündet. Erst als die Flammen komplett erloschen waren, wurde die Zeit gestoppt.

Ein gezielter Strahl – und die Flasche fiel. Quelle: Josephine Mühln

Alle 40 Teilnehmer hatten sichtlich Spaß und feuerten sich gegenseitig kräftig an. Jugendwart Neumann zeigte sich am Nachmittag zufrieden mit dem Ausgang des Treffens. „Jedem, mit dem ich bis jetzt gesprochen habe, hat es sehr gut gefallen“, berichtete er. Einziger Wermutstropfen: Das Interesse der Bevölkerung ging gegen Null, nur eine Handvoll Zuschauer hatte sich an der Dossehalle eingefunden. Um die Resonanz zu steigern, sei die Überlegung, das Treffen im kommenden Jahr mit einem Dorffest zu verbinden, sagt Neumann.

Von Josephine Mühln

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