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Erinnerung an Bücherverbrennung

Kyritz Erinnerung an Bücherverbrennung

Mit der Lesung aus Texten von 1933 als „undeutsch“ diffamierten Autoren und mit Musik erinnerten Kyritzer am Dienstagabend an die Bücherverbrennung in vielen deutschen Städten. Rund 40 Menschen beteiligten sich in Kyritz an der Gedenkveranstaltung.

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Zeitweise waren auf dem Marktplatz rund 40 Menschen versammelt, um Texten und Musik zu lauschen.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Literatur live und handgemachte Musik schallten am Dienstagabend über den Kyritzer Marktplatz. Gut anderthalb Stunden lang lasen Kyritzer aus Texten von Tucholsky, Brecht, Kästner und anderen. Die Gruppe „Prignitzfolk“ lieferte Klänge aus verschiedenen Gegenden Europas.

„Wir lesen gegen das Vergessen“ lautete das Motto der Veranstaltung. Seit Jahren lädt die Partei Die Linke mit Unterstützung der Bibliothek immer um den 10. Mai herum dazu ein. An diesem Tag hatten 1933 die Nationalsozialisten die Werke jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller Schriftsteller als „undeutsch“ diffamiert und öffentlich verbrannt. Die Autoren wurden verfolgt.

In Kyritz versammelten sich am Dienstag rund 40 Menschen, darunter erstmals auch viele Schüler.

Von Alexander Beckmann

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