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Ostprignitz-Ruppin Erinnerungsstücke wecken Neugier
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erinnerungsstücke wecken Neugier
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00:19 17.06.2017
Auch solche schon historischen Devotionalien gibt es derzeit in der Stadtbibliothek zu bestaunen. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Ein Jahrzehnt lang war es schon Tradition, dass innerhalb der Brandenburgischen Seniorenwoche in Kyritz die Älteren der Stadt bei einer Ausstellung in der Bibliothek ihre Hobbys präsentieren. Damit wurde jetzt gebrochen – allerdings nur zum Teil. Denn zu sehen sind dort derzeit historische Ansichten von Kyritz, vorrangig Postkarten, die der Heimatverein aus seinem Fundus zur Verfügung stellte. Aber es sind auch Motive dabei, die privat herausgegeben wurden. Ansichtskarten zu sammeln ist schließlich auch ein Hobby vieler Kyritzer. Deutlich wurde das zuletzt besonders dank diverser Gruppen etwa auf der Internetplattform „Facebook“, wo regelmäßig rare Stücke gezeigt werden.

Ausstellung hat Bezug zum bevorstehenden Stadt- und Hansefest

Anlass der Ausstellung ist das bevorstehende Stadt- und Hansefest. Vor diesem Jubiläum „780 Jahre Stadtrecht“ aber gab es bereits zahlreiche andere Feiern solcher Art und entsprechende Erinnerungsstücke dazu. Ob 750 oder 775 Jahre Kyritz: Auch davon ist in der Bibliothek jetzt einiges zu sehen von Gedenkmünzen über Wimpel bis hin zu Schmucktellern.

„Die Bibliothek ist immer ein zuverlässiger Partner“, sagte die Seniorenbeiratsvorsitzende sowie Seniorenbeauftragte des Landkreises Ostprignitz-Ruppin und des Altkreises Kyritz zur Eröffnung der aktuellen Schau. Sie trägt den Titel „Senioren zeigen ihre Schätze“, wenngleich es der Heimatverein war, der den Großteil beisteuerte.

Erste interessierte Besucher gab es bereits. Quelle: Matthias Anke

Originale Fotos werden jedoch nicht gezeigt, sondern vergrößerte Ablichtungen davon. So seien die Motive besser erkennbar und erlebbar, hieß es. Vorbereitet wurden die Bilder von Angela Städeke und Helmut Wagner vom Heimatverein. Initiiert aber hatte die Bibliothek diese Aktion. Laut deren Leiterin Silka Laue kann die Ausstellung dort nun vier Wochen lang während der allgemeinen Öffnungszeiten besichtigt werden. So ist etwa manche frühere Tankstelle dabei, von der heute nichts mehr zu sehen ist, dann das Hotelrestaurant „Zum Prignitzer“ samt der „Freundschaft-Lichtspiele“, das ebenso längst einem anderen Gebäude gewichen ist, sowie natürlich vieles rund um den Marktplatz.

Ansicht eines inklusive Hotel und Kino längst verschwundnen Gebäudes. Quelle: Matthias Anke

„Wir zehren oft von solchen Bildern“, sagte Katharina Iredi, die Vize-Bürgermeisterin und zugleich eben auch Bauamtsleiterin der Stadt ist. Alte Ansichten ließen demnach schon so manche Zusammenhänge besser erkennen.

So ist nun also mit Blick auf die Postkartensammler in der Stadt, die laut Silka Laue ihre Schätze leider zu oft lieber für sich behalten, statt öffentlich zu zeigen, eine neue Dimension im Thema „Die Sammelleidenschaft als Hobby“ dazugekommen. Kurioseste Dinge gab es in den vergangenen Jahren in der Bibliothek ja schon zu bewundern – von Zigarrenschachteln über Nussknacker bis hin zu Nachttöpfen.

Von Matthias Anke

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