Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Erlebnisparcours für die ganze Familie
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erlebnisparcours für die ganze Familie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:12 12.02.2018
Mädchen und Jungen vergnügen sich auf der Hüpfburg. Quelle: Peter Lenz
Neuruppin

Balancieren, bolzen, hüpfen oder klettern: Die Turnhalle der Fontaneoberschule in Neuruppin wurde am Sonnabend zum Winterspielplatz des Vereins Esta Ruppin. Insgesamt mehr als 150 Kinder vergnügten sich beim großen Faschingstreiben mit sportlichen und spielerischen Akzenten.

Der Jugendsozialarbeiter Marcus Kaiser nahm die Kinder am Eingang in Empfang. Die Halle war festlich geschmückt. Die Idee zu diesem Winterspielplatz wurde eigentlich in Folge des Bauspielplatzes „Wilde Blüte“ geboren, als man nach Alternativen für eben die kalte Jahreszeit suchte und hiermit auch fand.

Greta Kolbow mit Milana und Amy. Quelle: Peter Lenz

Marcus Kaiser kommt ins Schwärmen, wenn er erzählt, wie sich der Winterspielplatz schnell in das breite Angebotsspektrum von Esta Ruppin einfügte und von Beginn an sehr gut angenommen wurde. Der pädagogische Mitarbeiter ist seit fünf Jahren im Verein und begleitet neben dem Bauspielplatz eben auch dieses Projekt.

Ein Problem ergibt sich mittlerweile aus der Beliebtheit der Veranstaltung – der Platz in der Turnhalle der Fontaneoberschule reicht nicht mehr aus. Hier sieht auch die verantwortliche Sozial- und Sportpädagogin Mandy Wegner die Grenze des Machbaren erreicht. Die Verantwortlichen gucken sich deshalb nach einer neuen Bleibe um und blicken dabei in Richtung Sporthalle der Karl-Liebknecht-Schule Neuruppin, wo man bereits früher schon einmal gewesen ist. Dort, so Mandy Wegner, könnte die Platzkapazität noch einmal deutlich angehoben werden. Es gibt dort einen zusätzlichen Hallenteil und auch die Geräte seien besser auf die Bedürfnisse der Kinder angepasst. Besonders wichtig ist Mandy Wegner der pädagogische Aspekt. Nicht nur die Mädchen und Jungen sollen zum Spielen angeregt werden. Vielmehr gehe es auch darum, die Eltern zu ermutigen, mitzumachen und mit ihren Kindern gemeinsam zu spielen. Der Winterspielplatz solle ein Erlebnisparcours für Familien sein.

Mütter und Väter spielten mit

Dass dieses Konzept aufzugehen scheint, war am Sonnabend zu sehen. Nicht nur Mütter beteiligten sich aktiv, sondern auch so mancher Vater spielte mit Fußball oder gab seinem Kind Sicherheitsstellung am Schwebebalken. Viele Mütter waren gleich mit zwei bis drei Sprösslingen an der Hand in der Halle unterwegs – von Hindernis zu Hindernis. So auch Greta Kolbow mit ihren beiden Kindern Milana (4 Jahre) und Anton (7) sowie der ebenfalls siebenjährigen Amy Wernecke im Schlepptau. Greta Kolbow war schon öfter hier mit ihren Kindern und findet das Angebot super. Ebenfalls angetan von dem Winterspielplatz zeigte sich die junge Mutter Lina Blechschmidt aus Neuruppin mit ihrer einjährigen Tochter Athena, die beide zum ersten Mal die Veranstaltung besuchten.

Wo man auch hinschaute, sah man fröhliche Gesichter und vor allem lachende Kinder: Ob in der Hüpfburg, beim Dosenwerfen, auf dem Schwebebalken oder am Kasten mit dem Sprungkissen. Hier spielten Kinder gleich welchen Alters und auch gleich welcher Herkunft. Der Winterspielplatz ist eine Bereicherung für die Stadt.

Von Peter Lenz

Im Fall des Kellerbrandes vom Wochenende in Wusterhausen spricht die Polizei jetzt von Brandstiftung. Zudem musste die Feuerwehr nicht nur über ein Dutzend Leute retten, die es wegen des Rauchs nicht mehr die Treppe hinunter schafften. Im Nachgang wurde auch noch gesamte Block evakuiert, da Strom und Gas abgestellt werden mussten.

15.02.2018

Der Kreissportbund OPR bietet regelmäßig Bewegungskurse für ältere Menschen auch im ländlichen Raum an. In Jabel hat sich nun eine neue Gruppe formiert, die fit im Alter sein möchte. Die Teilnehmer kommen aus ganz unterschiedlichen Beweggründen zum Kurs ins Dorfgemeinschaftshaus.

15.02.2018

Eine MAZ-Online-Umfrage zum Kyritzer Innenstadtverkehr bestätigt grundsätzlich die Pläne der Lokalpolitik. Demnach soll in der Innenstadt auch künftig ein Tempolimit gelten, und der Marktplatz könnte zum Parken freigeben werden. Bei letzterem sind die Meinungen aber auch geteilt.

12.02.2018