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Ostprignitz-Ruppin Erneuerung der Gorki-Straße wird vorbereitet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erneuerung der Gorki-Straße wird vorbereitet
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00:40 26.03.2018
Wie in der Bachstraße soll auch die Gorki-Straße abschnittweise saniert werden. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Die Bachstraße ist noch nicht bis zu ihrem Ende fertig saniert, die Erneuerung der Prinzenstraße nicht mal richtig begonnen, da drängt sich schon die Planung für die Maxim-Gorki-Straße auf. Die Stadt Kyritz will sich beeilen, um das Projekt Altstadtsanierung zu beenden. Die Rede ist bislang vom Ablauf des Jahres 2021. Um dann damit auch fertig zu werden, sollen die Stadtverordneten schon jetzt in die Ausschreibung mit der dann folgenden Vergabe der entsprechenden Planungsleistungen einwilligen. Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses empfahlen diesen Schritt bei ihrer Sitzung am Donnerstagabend.

Absehbar ist, dass abschnittsweise gebaut wird

„Wir möchten uns gerne schon jetzt vorbereiten, denn der Planungsprozess nimmt einen langen Zeitraum in Anspruch“, erklärte ihnen die Kyritzer Bauamtsleiterin sowie Vizebürgermeisterin Katharina Iredi. Dass die Straße saniert werden muss, stehe für sie überdies außer Frage: „Sie ist in einem sehr desolaten Zustand.“ Gleichwohl betonte sie, dass nur die Planphase gestartet wird. „Damit wird noch nicht die Ausführung beschlossen.“

Auch die Planung der vergleichsweise kurzen Klosterstraße soll jetzt begonnen werden. Absehbar indes sei, dass die Arbeiten in der Gorki-Straße später nicht in einem Zug erfolgen. „Es werden Abschnitte gebildet wie auch bei der Johann-Sebastian-Bach-Straße“, sagte Katharina Iredi. Und wie bei allen anderen Straßen auch, werden Anliegerversammlungen anberaumt, wenn es so weit ist.

Eigentümer können sich Wertausgleichsbeträge ausrechnen lassen

Ein Einwohner wollte schon jetzt wissen, wie Anliegerbeiträge erhoben werden. „Sind überhaupt welche pflichtig?“, fragte er. „Alles, was im Sanierungsgebiet gemacht wird, erfolgt ohne Anliegerbeiträge“, entgegnete die Bauamtsleiterin. Einmal mehr verwies sie auf einen erst später zu zahlenden Wertausgleichsbetrag. In Folge des aufgewerteten öffentlichen Raums steigt schließlich auch der Wert der Grundstücke.

Doch erst nach Abschluss des Gesamtverfahrens „Sanierungsgebiet Altstadt“ werde der jeweilige Betrag erhoben. Jeder Eigentümer, egal an welchem Straßenzug in dem Gebiet, könne sich seine Summe aber auch schon heute berechnen lassen – und sie bezahlen. Iredi verwies dabei auf einen prozentualen Rabatt, da die Stadt das Geld unmittelbar wieder einsetzen könne. Je näher der Abschluss des Verfahrens jedoch rückt, desto weniger sei dahingehend möglich.

In einer zumindest für den Tiefbaubereich geltenden ersten großen Phase wurden seit den 1990er Jahren Marktplatz, Schulstraße, Mittelstraße und Hamburger Straße abgearbeitet. Zwischenzeitlich gab es Projekte wie die Weberstraße oder die Nothorstraße. Es folgten die Schulenburg-, Holzhausener- und Bachstraße. In wenigen Tagen rücken die Bauleute in der Prinzenstraße an.

Von Matthias Anke

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