Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Erst die Kunst, dann das Vergnügen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erst die Kunst, dann das Vergnügen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 06.07.2016
Im Wegemuseum wird seit Freitag besondere Kunst von Kindern gezeigt. Katrin Mason Brown (r.) erläuterte das Projekt. Quelle: Wegemuseum
Anzeige
Wusterhausen

Der Eintritt für das diesjährige Sommertheater auf dem Wusterhausener Marktplatz lohnte doppelt. Nicht nur, weil von der Gruppe „Theater 89“ gleich zwei amüsante Stücke des irischen Dramatikers Sean O’Casey gezeigt wurden („Das Ende vom Anfang“ und „Gutenachtgeschichte“) und Wusterhausen damit erneut dieses Sommertheater-Angebot als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ nutzte. Sondern Inhaber einer Eintrittskarte konnten sich zuvor in dem nur einen Steinwurf entfernten Wegemuseum umtun. Es war am Sonnabend dazu bis um 19 Uhr geöffnet.

Das „Theater 89“ vor dem Rathaus, wo die Gruppe 2015 schon auftrat. Quelle: Wegemuseum

Wer das Museum an sich schon kannte, der fand in einem Raum jedoch ganz Neues vor. Denn seit Freitag und noch eine ganze Woche lang ist im Wegemuseum Kunst von Kindern zu sehen. Sie entstand in diesem Jahr innerhalb eines Workshops der Kinder- und Jugendkunstakademie im Wusterhausener Gemeindeteil Ganzer.

Kinder beschäftigten sich im Kunstprojekt mit den Themen Akzeptanz und Toleranz. Quelle: Wegemuseum

Unter dem Titel „Who are you?“ beschäftigten sich fast 20 Mädchen und Jungen mit den Themen Akzeptanz und Toleranz. Dabei wurde mit dem Flüchtlingsheim in Wusterhausen kooperiert, mit dem Wohnverbund in Lögow sowie der Wusterhausener Astrid-Lindgren-Grundschule. Gemeinsam entstanden am Ende unterschiedlichste Werke: Stillleben von Lieblingsspeisen oder Begriffssammlungen, in denen gemeinsame Ziele beschrieben sind. Neben der Leiterin Katrin Mason Brown unterstützten ehrenamtliche Mitwirkende das Projekt: Katrin Meilke und Gabi Dittrich aus Kyritz sowie Michael Gotzmann aus Ganzer.

Ziel war es, dass sich die Kinder und Jugendlichen auf künstlerische Weise gegenseitig kennenlernen und dabei Misstrauen und Ängste auf beiden Seiten abbauen. „Die Menschen zueinander zu führen, die Flüchtlinge bei ihrer Inte­gration zu unterstützen“, galt es laut Katrin Mason Brown. Dazu wurden die jungen Künstler nach der Schule abgeholt und auch wieder zurückgebracht. Trotzdem konnten sie bei dem Projekt völlig unentgeltlich mitmachen. Es wurde innerhalb des Programms „Kultur macht stark“ angeboten, unterstützt mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und betreut vom Bundesverband Bildender Künstler.

Von Matthias Anke

Kamen einst aus dem gesamten Bundesgebiet über 300 Gäste in die Dosse-Halle nach Wusterhausen, füllen dort heute noch nicht mal 40 Besucher den Stadtsaal: Die noch lebenden Bewohner aus dem früheren, heute polnischen Kreis Schwerin an der Warthe halten ihre Erinnerungen an die alte Heimat, aus der man sie vertrieb, dennoch weiterhin gemeinsam wach.

06.07.2016

Beim Sommerfest der Löwenzahn-Grundschule Breddin konnten die Besucher erneut nicht nur Kulinarisches genießen, sondern vor allem auch wieder ein Bühnenstück, an dem sich die ganze Schule beteiligte: Ronja Räubertochter. Zufällig passten zu der Zeit, in der das Stück in etwa spielen könnte, die Modelle, die als Schülerarbeiten im Hof ausgestellt waren.

06.07.2016

Bürgermeisterin Sigrid Schumacher und die Gemeindevertreter haben viele Pläne für Zernitz-Lohm. Im MAZ-Interview spricht Sigrid Schumacher über wichtige Vorhaben, darunter die Erweiterung des Feuerwehrstandortes in Zernitz-Dorf zum Dorfzentrum und Sanierungsarbeiten in der Kita Zernitz.

06.07.2016
Anzeige