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Ostprignitz-Ruppin Erst mal arbeitslos nach der Ausbildung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erst mal arbeitslos nach der Ausbildung
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16:47 01.08.2017
Arbeitsagentur in Neuruppin: Am Dienstag hatte die Behörden neue Zahlen vorgelegt. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli in der Prignitz leicht zurückgegangen und in Ostprignitz-Ruppin leicht gestiegen. Zuletzt waren in der Prignitz 3502 Menschen arbeitslos gemeldet und in Ostprignitz-Ruppin 3875. Das sind in der Prignitz 47 Menschen weniger als noch im Vormonat und in Ostprignitz-Ruppin 73 mehr. Die Arbeitslosenquote selbst lag in der Prignitz bei 8,7 Prozent und in Ostprignitz-Ruppin bei 7,5. Zum Neuruppiner Agenturbezirk gehören neben den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin auch die Kreise Oberhavel und Havelland.

Rechnerisch auffällig ist, dass die Zahl der Arbeitslosen, die durch das Jobcenter betreut werden, zuletzt sank. Dagegen stieg die Zahl der Arbeitslosen, die durch die Arbeitsagentur betreut werden. Für Agenturchefin Cornelie Schlegel allerdings keine Überraschung. In den vergangenen Wochen haben sich vor allem junge Leute arbeitslos gemeldet, die vor Kurzem ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben. „Spätestens in drei Monaten hat sich das wieder abgebaut“, sagte Schlegel.

Auch die Zahl der Unterbeschäftigten wird ermittelt

Neben der eigentlichen Arbeitslosenquote ermittelt die Agentur auch die so genannte Unterbeschäftigungsquote – das ist im Wesentlichen der Anteil der Menschen, die an einer Maßnahme der Arbeitsförderung teilnehmen. Zuletzt lag diese Quote in der Prignitz bei 12,6 Prozent und in Ostprignitz-Ruppin bei 11,9 Prozent.

Inzwischen sind auch viele Flüchtlinge, die nach 2015 in die Region kamen, arbeitslos gemeldet. Statistisch haben diese Meldungen kaum negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. 154 Geflüchtete sind derzeit in der Prignitz arbeitslos gemeldet, 129 in Ostprignitz-Ruppin.

Ab Januar neue Angebote für Flüchtlinge

Viele Flüchtlinge nehmen derzeit an Sprach- und Integrationskursen teil. In der Regel absolvieren die Geflüchteten zunächst 600 Kursstunden. Reichen diese Kursstunden nicht aus, um erfolgreich eine Sprachprüfung abzulegen, können sie weitere 300 Stunden besuchen. Weil jedoch auch diese Stundenzahl nicht immer reicht, um eine Prüfung auf B1-Niveau zu absolvieren – dem Niveau, was für eine erfolgreiche Ausbildung notwendig wäre – will die Arbeitsagentur ab Januar neue Angebote machen. In speziellen Kursen sollen berufsbezogene Sprachkenntnisse vermittelt und die Aufnahme von Arbeit erleichtert werden. „Jeder soll eine Chance auf Integration bekommen.“

Seit Jahresanfang wurden den Vermittlern im Agenturbezirk 7277 freie Stellen gemeldet. Das sind 463 weniger als in den ersten sieben Monaten des vergangenen Jahres. Dennoch würde Schlegel nicht von einem gesunkenen Personalbedarf sprechen. Die Ankunft vieler Flüchtlinge haben in den ersten Monaten des vergangenen Jahres zu einer Sondersituation auf dem Arbeitsmarkt geführt, sagt sie – im Sicherheitsgewerbe oder auf dem Bau seien plötzlich deutlich mehr Jobs nachgefragt gewesen. Bereinigt um diesen Sondereffekt sei die Entwicklung des Personalbedarfs unauffällig. „Der Rückgang ist eigentlich gar kein Rückgang.“

Von Frauke Herweg

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