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Ostprignitz-Ruppin Erste Gäste in den Kleinsthäusern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erste Gäste in den Kleinsthäusern
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00:17 30.06.2016
Ausziehbare Schlafsofas ermöglichen es, dass auch vier Personen in den kleinen Häusern übernachten können.
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Kyritz

Die frisch sanierten Kyritzer Kleinsthäuser in der Weberstraße 99 bis 103 sind eingerichtet. Die ersten Gäste können kommen. Pächter Andreas Heine hat bereits erste Buchungen für Mitte Juli und weitere Anfragen vorzuliegen.

Die Gäste finden jeweils eine komplett ausgestattete Küche vor. Es gibt einen Wohnraum mit ausziehbarer Couch und einen Schlafbereich mit Doppelbett oder zwei Einzelbetten. Die Häuser 99 und 103 sind laut Heine optimal für zwei Personen. Es können aber auch vier Gäste dort schlafen. Das Kleinsthaus dazwischen ist etwas größer. Im Innenhof gibt es Gartenmöbel für alle drei Häuser und einen Grill sowie Abstellräume für Fahrräder. „Es ist eine kleine grüne Oase“, sagt Heine. Er vermietet die Unterkünfte grundsätzlich ohne Frühstück. „Wir bieten den Gästen aber an, den Kühlschrank bei ihrer Ankunft einmal mit regionalen Produkten zu füllen“, sagt er. Ansonsten hätten sie auch die Möglichkeit, in Heines nahe gelegenem Landhotel zu buchen. Dort stehen auch Parkplätze zur Verfügung für die Gäste, die mit dem eigenen Auto anreisen.

Teile der alten Mauer noch erhalten geblieben

Heine will die sogenannten Budenhäuser künftig ihrem Charakter und der Geschichte entsprechend vermarkten. Er hat recherchiert, dass die Hausnummer 99 das erste Tagelöhnerhaus war, in dem acht bis zehn Personen lebten. Budenhäuser nannte man sie auch deshalb, weil sie klein waren, nur einen Raum hatten, sich an der Stadtmauer befanden und schnell abzureißen waren. Heute finden sich nur noch im Haus Nummer 99 und im Betriebsraum Teile der alten Mauer. „Sie ist während der Sanierung sandgestrahlt und konserviert worden“, so Heine. Außerdem wurden die Fugen mit einem speziellen Mörtel behandelt.

Heine wirbt für Übernachtungen in den Kleinsthäusern mit dem Spruch „Kleine Häuser mit großem Charme“. Er nutzt dafür jedoch nicht die großen Hotelbuchungsportale im Internet, sondern setzt auf Internetseiten, die vorwiegend Privatzimmer und Wohnungen vermitteln.

Andreas Heine, Pächter der Kleinsthäuser in Kyritz: „Die Häuser sind eingerichtet und die ersten Gäste angemeldet.“ Quelle: Sandra Bels

Den Vorteil sieht Heine dabei im persönlichen Kontakt zu den Interessenten. „Man begegnet sich auf einer anderen Ebene“, sagt der Pächter. Er hatte auch schon Anfragen von Interessenten, die langfristig Mieter der Kleinsthäuser sein wollen. „Mein Ziel ist es aber, Gäste und Touristen in die Stadt zu holen“, so der Pächter. Eine langfristige Vermietung sei im Pachtvertrag zudem ausgeschlossen. Die längste mögliche Mietzeit beträgt einen Monat.

Als weiteren Vorteil für die Vermarktung der Unterkünfte sieht Heine die Bett- und Bike-Zertifizierung seines Hotels. „Dadurch können wir viele Radfahrer ansprechen, die Rundreisen machen“, sagt er. Außerdem sieht er es als sehr günstig an, dass man vom Bahnhof aus zu Fuß zu den Kleinsthäusern laufen kann. „Urlaub ohne Auto“ nennt er das. „Für mich ein weiterer Schritt zum Thema Nachhaltigkeit“, fügt er an.

Von Sandra Bels

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