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Erste Ideen fürs Neustädter Freibad

Kommune strebt nach Wirtschaftlichkeit Erste Ideen fürs Neustädter Freibad

Seit Januar hat sich eine offene Arbeitsgruppe damit befasst, wie das hoch defizitäre Neustädter Freibad wirtschaftlicher zu betreiben ist. Ein Architekturbüro, Baubehörden und Fördermittelgeber wurden hinzugezogen. Inzwischen liegen erste Ergebnisse vor. Mehr als eine „Hausnummer“ sind sie aber noch nicht.

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Seit diesem Jahr ist das Neustädter Freibad geschlossen. Die Kommune sucht nach Wegen, es wirtschaftlicher zu betreiben.

Quelle: Alexander Beckmann

Neustadt. Seit diesem Jahr ist das Neustädter Freibad geschlossen. Doch im Hintergrund tut sich was. Seit Januar hat sich eine offene Arbeitsgruppe damit befasst, wie das hoch defizitäre Bad wirtschaftlicher zu betreiben ist. Ein Architekturbüro, Baubehörden und Fördermittelgeber wurden hinzugezogen. Inzwischen liegen erste Ergebnisse vor, mit denen sich jetzt die Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung befassen.

Angestrebt wird zum einen, den technischen und damit finanziellen Aufwand für den Badebetrieb zu senken. Zum anderen soll das Bad das ganze Jahr über attraktiver werden – beispielsweise durch Ansiedlung weiterer Einrichtungen: Jugendklub, Gastronomie, Fitness oder Physiotherapie.

Mit dem Architektenentwurf liegt jetzt für all dies eine „Hausnummer“ vor, aber – das steht schon fest – keine realisierbare Lösung. Denn erste Kostenschätzungen gehen von rund 3,6 Millionen Euro für die Umsetzung aus. Selbst wenn die Stadt eine 75-prozentige Förderung bekäme, müsste sie noch rund 900 000 Euro aus eigener Tasche aufbringen. Das wird angesichts der prekären Neustädter Haushaltslage als illusorisch eingestuft. Hinzu kommt, dass bislang auch keine Mitinvestoren für die angedachten Gewerbeeinrichtungen in Sicht sind.

Die Idee eines Naturbades wird geprüft

Mehr Aussicht auf Erfolg bietet nach Ansicht der Neustädter Amtsverwaltung die Konzentration auf einen möglichst kostengünstigen Betrieb der Anlage. Geprüft werden soll nun, ob der vorliegende erste Entwurf auf Kosten von maximal 500 000 Euro zusammengestrichen werden kann und wie sich dabei die Idee eines Naturbades umsetzen lässt. Schätzungen zufolge wäre nämlich die Aufbereitung des Badewassers mit Hilfe von Filterteichen deutlich günstiger als die bisherige technische Lösung. Das könnte auch ein Argument für Förderanträge sein.

Die Stadtverordneten sind aufgefordert, eine entsprechende Grundsatzentscheidung zu fällen. Am 16. November wird sich der Hauptausschuss damit befassen, am 7. Dezember schließlich die Stadtverordnetenversammlung. „Das Ziel bleibt, das Freibad für die Stadt zu erhalten“, betont der Neustädter Amtsdirektor Dieter Fuchs. Noch halte man an der Wiedereröffnung 2017 fest. „Das wird uns bis zum Jahresende noch intensiv beschäftigen.“

Von Alexander Beckmann

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