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Ostprignitz-Ruppin Erste Meisterschaft in Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erste Meisterschaft in Wittstock
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18:38 21.03.2016
Die ostdeutsche Meisterschaft im Powerlifting fand Sonntag in Wittstock statt. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Für Dana Böving aus Berlin spielt das Powerlifting, auch als Kraftdreikampf bekannt, erst seit einem Monat eine Rolle. Am Sonntag startete sie bei ihrem allerersten Wettkampf und das waren zugleich die ersten ostdeutschen Meisterschaften in Wittstock.

„Ich trainiere regelmäßig im Fitnessstudio und habe zufällig gesehen, dass dort einige den Kraftdreikampf machen“, sagte sie. Und: „Ich wusste, dass ich relativ stark bin und habe es spaßeshalber mal ausprobiert“, stapelt sie etwas tief. Nach nur wenigen Trainingseinheiten stellte sie sich dem Wettkampf in der Wittstocker Stadthalle und stellte gleich einen neuen persönlichen Rekord auf. Beim Kniebeugen mit der Hantelstange auf den Schultern schaffte sie 105 Kilogramm. „Sie wird ihren Weg beim Powerlifting gehen“, bescheinigte Veranstalter Andreas Hordan der jungen Frau.

Jeder Sieg gilt als Rekord

Hordan gründete im letzten Jahr den Verband „Raw Powerlifting Germany“ mit Sitz in Wittstock und organisierte nun den ersten Wettkampf dieser Art in Wittstock. Weil es sich bei „Raw Powerlifting Germany“ um einen neuen Verband handelt, zählen alle erzielten Höchstleistungen zunächst als Rekord. So sieht es das Regelwerk vor. Gewertet wird nach Gewichts- und Altersklassen. „Das ist hier eine gute Resonanz“, kommentierte Hordan die vollen Zuschauerreihen. Die drei Disziplinen Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben mit Extremgewichten werden immer in dieser Reihenfolge ausgetragen. Neben Dana Böving starteten auch sechs Männer beim Kniebeugen. 14 Männer gingen beim Bankdrücken ins Rennen und zehn beim Kreuzheben. Alle Extremsportler sind wandelnde Muskelpakete mit breitem Kreuz.

Weltmeister Thorsten Ritter aus Hamburg beim Bankdrücken. Quelle: Christamaria Ruch

Der Kyritzer Eckhard Pelz egalisierte seinen im letzten Jahr aufgestellten Weltrekord von 182,5 Kilogramm beim Kniebeugen. Er zählte mit 61 Jahren zu den ältesten Startern; nur der 62-jährige Hartmut Niemann überbot ihn noch. „Es kommt bei jeder Disziplin darauf an, den Bewegungsablauf flüssig zu absolvieren“, so Pelz. Wenn jemand zwischendurch eine kurze Pause einlegt, um dann mit neuer Kraft fortzufahren, wird dieser Versuch nicht gewertet. So erging es etwa dem 39 Jahre alten Andreas Döpp aus Kyritz. Sein erster Versuch beim Kniebeugen zählte als „verrissen“. Doch dann steigerte er sich zusehends auf 220 Kilogramm. Aus Sicherheitsgründen standen Trainer hinter einigen Athleten, um im Bedarfsfall die Hantelstange abzufangen. „Vieles ist hier eine Kopfsache. Denn wenn man nervös an den Start geht und dann alle Kommandos richtig befolgt, muss man sich unwahrscheinlich konzentrieren“, sagte Steffen Papendorf aus Düsseldorf. Er stellte sich dem Wettkampf beim Bankdrücken. Auch Lokalmatador Nico Selle mischte am Sonntag ordentlich mit. Er startete in allen drei Disziplinen und erzielte etwa beim Kniebeugen 200 Kilogramm. Mit aufgeblasenen Wangen und extremer Röte im Gesicht schaffte er dieses Ergebnis im dritten Versuch.

Von Christamaria Ruch

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