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Erste Schau im Kyritzer Kulturhaus

Heimatverein zeigt alte Ansichten Erste Schau im Kyritzer Kulturhaus

Die Mitglieder des Historischen Heimatvereins Kyritz arbeiten derzeit an einer Ausstellung über Kyritzer Persönlichkeiten. Dazu zählt auch ihre erst kürzlich verstorbene Vorsitzende Dorte Schmeissner. Ihr lag diese Ausstellung besonders am Herzen. Sie hatte jede Menge Vorarbeit dafür geleistet.

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Angela Städeke und Helmut Wagner haben die Köpfe von Kyritzer Persönlichkeiten zusammengetragen.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Das neue Jahr ist gerade zwölf Tage alt. Aber der Historische Heimatverein Kyritz hat seine erste neue Ausstellung schon abgeliefert. Sie ist im Kulturhaus zu sehen. Es handelt sich um historische Ansichten der Stadt. „Die Schau war ein Versprechen, das wir Kulti-Mitarbeiterin Ruth Schulze gegeben hatten“, sagt Helmut Wagner vom Vereinsvorstand.

Die 20 Bilder stammen aus dem Bestand des Vereins und sind ein Geschenk fürs Kulturhaus. „Wir haben uns gedacht, dass die Bilder dann zu sehen sein können, wenn es keine andere Ausstellung im Kulturhaus gibt“, so Wagner. Die Überlegungen würden sogar dahin gehen, eine weitere, ähnliche Ausstellung fürs Kulti zu entwickeln. Ruth Schulze ist begeistert von den Bildern, die noch bis zum Sommer im Foyer zu sehen sein sollen. „Viele Sachen kennt man so gar nicht“, sagt sie. Andere Ansichten hätten sich über die Jahre immer wieder verändert und manche Häuser sind heute schon nicht mehr da.

Der Heimatverein plant weitere Ausstellungen. So steht zum Beispiel das Grundgerüst für die Schau mit Kyritzer Persönlichkeiten. „Wir widmen sie unserer erst kürzlich verstorbenen Vorsitzenden Dorte Schmeissner“, sagt Helmut Wagner. Sie habe ihr sehr am Herzen gelegen, so Wagner. Zudem sei auch sie eine Kyritzer Persönlichkeit und finde sich dort wieder. Es ist so viel Material zusammengekommen, dass wir 20 Personen zeigen könnten, die wichtig für Kyritz und die Prignitz waren“, sagt Wagner. Dazu gehören unter anderem Carl Diercke und Wilhelm Rünger, aber auch der frühere Landrat Persius oder Richard Wegner, der einst Schuldirektor war. Wagner geht davon aus, dass die Schau etwa Mitte Februar fertig sein wird und eröffnet werden kann.

Eine Ausstellung soll in der Partnerstadt Walcz gezeigt werden

Daneben arbeiten er und MAE-Kraft Angela Städeke an einer Ausstellung über Kyritz und die Umgebung für die Kyritzer Partnerstadt Walcz. Alte und neue Ansichten sollen nebeneinanderstehen. Wie das Ganze dann auch noch greifbar gemacht werden kann, darüber denkt das Duo noch nach. Die Anfrage aus Polen sei über die Kyritzer Stadtverwaltung an den Heimatverein herangetragen worden.

Seine Mitglieder haben dem Rathaus ihre Mitarbeit zugesagt, wenn es um die künftige Entwicklung des Klosterviertels geht. Es gibt Aufzeichnungen bis zur Ersterwähnung des Klosters im Jahr 1303 zurück, aber zum Beispiel auch darüber, wer der erste weltliche Käufer des Areals war. „Wir können aber heute noch nicht sagen, wie viel Zeit solche Zuarbeiten in Anspruch nehmen“, so Wagner. Darüber hinaus müsse die Lücke ausgeglichen werden, die Dorte Schmeissners Tod ins Vereinsleben gerissen hat. Sie pflegte Kontakte zu den Archiven. „Die müssen wir uns jetzt langsam wieder aufbauen“, so Wagner. Die frühere Vorsitzende habe dazu etliche Informationen hinterlassen.

Die historischen Ansichten im Kulturhaus

Die historischen Ansichten im Kulturhaus.

Quelle: Sandra Bels

Von Sandra Bels

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