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Ostprignitz-Ruppin Erste Wanderkarte für Kyritz-Ruppiner Heide
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erste Wanderkarte für Kyritz-Ruppiner Heide
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19:32 01.03.2017
Landrat Ralf Reinhardt mit der neuen Wanderkarte. Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Pünktlich zum Beginn der neuen Wander- und Radwandersaison ist jetzt die erste Wanderkarte für die Kyritz-Ruppiner Heide erschienen. Das Kerngebiet des einstigen Bombodroms, in dem noch unzählige scharfe Bomben, Granaten und Minen in der Erde schlummern, ist zwar weiß gehalten, weil es bis auf weiteres nicht betreten werden darf. Doch die bisher freigegebenen Wege sind ebenso verzeichnet wie die Mahnsäulen, die während des Kampfes für eine friedliche Nutzung der Heide am Rande des 12 000 Hektar großen Areals aufgestellt wurden. Zudem sind ebenfalls die Gebiete rings um die Heide, also Wittstock, Mirow, Rheinsberg und Kyritz auf der Karte zu finden.

Faltkarte kommt frisch aus der Druckerei

„Die Wanderkarte ist ein guter Begleiter für Entdeckungsreisen in der Region“, sagte am Mittwoch Landrat Ralf Reinhardt (SPD), der mit seinem Vize Werner Nüse (ebenfalls SPD) eines der ersten Exemplare der Faltkarte präsentierte. „Sie kommt ganz frisch aus der Druckerei“, so Nüse. Herausgegeben wird die Karte von einem Leipziger Verlag. Dieser hat in den vergangenen Wochen eng mit dem Bau- und Umweltamt des Kreises sowie mit den Anliegerkommunen der Heide zusammengearbeitet. Denn auf der Rückseite der Karte findet sich nicht allein ein Text zur Geschichte der Kyritz-Ruppiner Heide, vielmehr gibt es ebenfalls Informationen zu den umliegenden Gemeinden. „Die Karte ist eine schöne Grundlage für die Gäste, die wir in diesem Jahr in der Heide erwarten“, freute sich Susanne Dorn, die Amtsdirektorin des Amtes Temnitz.

Bereits 2016 waren mehrere tausend Besucher in der Kyritz-Ruppiner Heide. Jedoch weiß niemand genau, wie viele Besucher. Grund: Seit dem vergangenen Jahr können Besucher von Pfalzheim und von Neuglienicke aus zum sogenannten Sielmannhügel wandern, ohne sich vorher bei jemandem anmelden zu müssen, weder bei einem Sprengstoffexperten noch bei einem Kutschunternehmen oder einem Kultur- und Landschaftsführer.

Eingezeichnet ist auf der Karte ebenfalls der Wanderweg, der vermutlich erst am 19. Mai offiziell eröffnet wird. Dann kann die Heide auch zwischen Rossow und dem Sielmannhügel erkundet werden – natürlich nur auf den nach Munition abgesuchten und ausgeschilderten Pfaden.

Die Karte kostet 4,90 Euro. Sie gibt es im Buchhandel sowie bei den Tourismusinformationen in der Region.

Von Andreas Vogel

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