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Ostprignitz-Ruppin Erste Zahlen zum Verkehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erste Zahlen zum Verkehr
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00:19 07.09.2017
Auch viele Laster brausen täglich durch die Rheinsberger Mühlenstraße. Quelle: Celina Aniol
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Rheinsberg

Im Streit über die Verkehrsbelastung der Mühlenstraße in Rheinsberg hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung jetzt erste Zahlen bekannt gegeben. Demnach wurden im Jahr 2010 innerhalb von 24 Stunden gut 1930 Fahrzeuge gezählt, fünf Jahre später waren es bereits 100 Autos mehr pro Tag. In diesen Zahlen sei aber der sogenannte „innerstädtische Individualverkehr“ noch nicht berücksichtigt, sagte Ministeriumssprecher Steffen Streu. Demnach liegen dem Ministerium diese Daten, die abhängig von der Tourismussaison sind, auch gar nicht vor.

Ministerium geht nicht von weiterer Zunahme des Verkehrs aus

Allerdings geht das Land nicht von einer weiteren Zunahme des Autoverkehrs auf der Landesstraße 15 aus, zu der die Mühlenstraße in Rheinsberg gehört. „In der Prognosebelastung für das Jahr 2025 weist die L 15 eine Verkehrsstärke von etwa 2000 Kraftfahrzeugen innerhalb von 24 Stunden auf“, so Streu. Doch selbst diese Zahl ist für die Anwohner der Mühlenstraße inakzeptabel. Sie protestieren seit Jahren mit Schildern an den Hauswänden gegen die hohe Verkehrsbelastung in der engen Straße. Die Stadt Rheinsberg macht sich zwar bereits seit Längerem für eine Entlastungsstraße stark, über die der Verkehr von, in und durch das Prinzenstädtchen rollen kann. Aber bisher ist immer noch nicht abzusehen, ob und wann so eine Entlastungsstraße gebaut werden könnte. Der Sozialausschuss hatte deshalb die Stadtverwaltung aufgefordert, endlich beim Land konkrete Zahlen einzufordern, die die Verkehrsbelastung in der Mühlenstraße belegen. Dort brausen auch täglich Laster mit Holzstämmen durch, die nach Heiligengrabe zum Werk von Swiss Krono oder auch in ganz andere Regionen gebracht werden. Die Stadt setzt deshalb in erster Linie auf eine Entlastungsstraße. Stadtverordnetenvorsteher Walter Luy (CDU) geht davon aus, dass die Entscheidung dafür in „Kürze“ bevorstehen könnte. Eine Bestätigung aus Potsdam gibt es dafür bis jetzt allerdings noch nicht.

Von Andreas Vogel

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