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Ersterwähnung vor 680 Jahren wurde gefeiert

Schönermark Ersterwähnung vor 680 Jahren wurde gefeiert

Beinahe alle Einwohner Schönermarks waren am Sonnabend am Dorfanger versammelt, um die Ersterwähnung ihres Ortes vor 680 Jahren zu feiern. Jeder hatte gekocht und gebacken und so wurde schließlich ein riesiges Büfett zusammengestellt. Bürgermeister Gerhard Wilke brachte alte Ansichtskarten mit.

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Die Schönermarker stellten ein riesiges Festbüfett zusammen. Quelle: André Reichel

Schönermark. Am Sonnabend herrschte in Schönermark der Ausnahmezustand. Nahezu alle Einwohner waren auf den Beinen. Die Ersterwähnung des Dorfes vor 680 Jahren war der Anlass dafür, einen ganzen Tag lang auf dem Anger neben dem Dorfteich zu feiern. Organisiert wurde das Fest vom 46 Mitglieder zählenden Heimatverein. Schon am frühen Morgen fanden die Vorbereitungen für das Fest statt. Tische und Bänke aufstellen war da noch das Geringste. Fast jeder Schönermarker hatte gekocht oder gebacken und so kam dabei ein großes Büfett mit vielen Leckereien heraus.

Fürs leibliche Wohl war also gesorgt und für die musikalische Unterhaltung sorgten Berliner Akkordeonspieler. Die Stimmung unter den Festteilnehmern war ausgelassen. Es wurde nicht nur reichlich gegessen, sondern auch erzählt. „Obwohl wir alle Nachbarn sind, sehen wir uns nicht täglich. Solch ein Fest bietet die beste Gelegenheit, die Dorfgemeinschaft zu erhalten“, sagte dazu Bürgermeister Gerhard Wilke. Als Dorfchronist hält er die Geschichte des Ortes fest.

Nachdrucke alter Dorf-Postkarten fanden großes Interesse

Nachdrucke alter Dorf-Postkarten fanden großes Interesse.

Quelle: André Reichel

Eigens zur 680-Jahr-Feier hatte Gerhard Wilke alte Postkarten des Dorfes neu auflegen lassen. Diese gingen weg wie warme Semmeln und an so manchen Tischen sorgten die historischen Ansichtskarten für reichlich Gesprächsstoff. Wer noch nicht genug von Schönermarks Geschichte hatte, konnte sich Schautafeln ansehen, die Gerhard Wilke aufgestellt hatte. Zudem hatten die Festbesucher die Gelegenheit, sich in der Dorfkirche umzusehen. Das Gotteshaus ist derzeit Baustelle und bekommt ein neues Dach. Gudrun Seeger von der Kirchgemeinde erläuterte vor Ort die Baufortschritte am Gotteshaus.

Von André Reichel

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