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Ostprignitz-Ruppin Erstes Sommerfest der Jungendrotkreuzler
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erstes Sommerfest der Jungendrotkreuzler
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19:00 20.07.2017
Nach der Schlacht mit Wasserbomben erprobten die Kinder und Jugendlichen ihre Kraft beim Tauziehen. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Der Stützpunkt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Wittstocker Ackerstraße ist am Mittwochabend zur großen Spielwiese umfunktioniert worden – zumindest der Außenbereich. Bei schönstem Wetter feierten Eltern, Betreuer und die Mitglieder der DRK-Jugendgruppe ihr erstes Sommerfest. Da wurde getobt, mit Wasserbomben geworfen und die eigene Kraft beim Tauziehen getestet.

Die Kinder und ihre Betreuer wurden für ihre Teilnahme am Landeswettbewerb der Jugendrotkreuzler im Juni in Wittenberge ausgezeichnet. Quelle: Christian Bark

Dank der Bäckerei Hausbalk und der Fleischerei Lüdecke hatten die Teilnehmer auch Grillwürstchen und Brötchen für den Hunger danach, wie die Gruppenleiterin Monique Thienelt hervorhob. Sie sei zufrieden mit der Entwicklung ihrer Truppe. Erst vor wenigen Wochen habe es drei Neuzugänge gegeben. Über einen Kumpel war der sieben Jahre alte Florian Wegener zum DRK gekommen, die neunjährige Angelina Lange wurde von ihrer Freundin Mary Weißhahn „geködert“, wie sie sagte. Mary wiederum kam zum DRK, weil ihr älterer Bruder dabei ist. „Erste Hilfe und die Quizrunden machen Spaß“, sagte sie.

Wo die Retter von Morgen ausgebildet werden

Seit Februar 2017 gibt es die Jugendgruppe des Roten Kreuzes in Wittstock.

24 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und zwölf Jahren sind dort in drei verschiedenen Altersklassen organisiert. Sie treffen sich einmal die Woche in der Ackerstraße. Dort werden sie spielerisch auf Rettungseinsätze vorbereitet. Es gibt vier Betreuer.

Zum Fest war auch ihr Papa Matthias Weißhahn mitgekommen. Er sei selbst mal beim DRK gewesen, finde aber nun keine Zeit mehr für die ehrenamtliche Arbeit. „Umso besser, dass sich meine Kinder dafür interessieren“, sagte er. Dort lernten sie neben Helfen auch soziale Kompetenzen und vieles zur Allgemeinbildung. „Ist doch schön, wenn die Kinder hier draußen herumtollen können, statt drinnen vorm Fernseher zu sitzen“, lobte er die entspannte Atmosphäre.

Von Christian Bark

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