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Es geht um die Zukunft von Kyritz West

Ideen der Bürger gefragt Es geht um die Zukunft von Kyritz West

Bewohner von Kyritz West sollen sich bei einer Versammlung im Januar aktiv an der Gestaltung des Stadtteils beteiligen können. Die Stadtsanierungsgesellschaft EWS erstellt dazu ein Konzept. Erste Ideen und Vorstellungen daraus werden bei der Bürgerversammlung vorgestellt.

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Ein Stadtteilbüro gibt es bereits. Nun geht es um die weitere Entwicklung von Kyritz West.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Bei einer öffentlichen Diskussion soll es um die künftige Entwicklung des Stadtteils Kyritz West gehen. Dazu hat die Stadtverwaltung die Bewohner des Viertels für das neue Jahr eingeladen. „Hinweise und Wünsche der in Kyritz West lebenden und arbeitenden Bürger sollen bei der Planung für den Stadtteil berücksichtigt werden“, so Bürgermeisterin Nora Görke.

Die Verantwortlichen für das Projekt aus dem Rathaus und von der Stadtsanierungsgesellschaft EWS werden die Diskussion leiten und versuchen, die Fragen der Bewohner zu beantworten. Die Bürgerversammlung ist für den 19. Januar geplant. Interessenten sind zu 18.30 Uhr im Veranstaltungsraum der Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft, Am Winkel 1a in Kyritz West, willkommen zum Mitreden.

Im Herbst dieses Jahres hatte die Stadt bereits einen Antrag auf Aufnahme des Stadtteils Kyritz West in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ gestellt. Ziel dieses Programms ist die Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse, die Förderung stabiler und lebendiger Nachbarschaften und der Generationengerechtigkeit in städtebaulich und sozial benachteiligten Stadtvierteln mit speziellen Projekten. Mit dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastruktur und in die Qualität des Wohnens sollen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier sorgen.

Der Anfang ist gemacht

Um die Ziele für die künftige Entwicklung des Stadtteiles festzulegen, hat die Stadt die Stadtsanierungsgesellschaft EWS bereits mit der Erarbeitung des integrierten Entwicklungskonzeptes für Kyritz West beauftragt. Erste Vorstellungen werden bei der Versammlung am 19. Januar Thema sein, heißt es aus dem Rathaus dazu. Die Bürger können darüber hinaus sagen, was sie sich für die Zukunft ihres Stadtteils wünschen und wo sie die Chancen für die Zukunft sehen.

Der Anfang in Sachen Entwicklung von Kyritz West ist bereits gemacht worden mit der Eröffnung eines Stadtteilbüros im Prignitz-Center. Streetworkerin Sarah Reinecke ist dort Hausherrin und bietet regelmäßig Sprechstunden an. Das Büro ist vor allem als Treffpunkt und Anlaufstelle gedacht für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Sie können sich beraten lassen oder Hinweise auf Beratungsstellen und Kooperationspartner von Sarah Reinecke bekommen. Die Streetworkerin will auch eigene Projekte entwickeln und hat den Anfang zum Beispiel mit einem Fotoprojekt gemacht.

Die Stadt Kyritz beteiligt sich an dem Projekt, indem sie Miete und Betriebskosten für das Stadtteilbüro bezahlt und von den Personalkosten für die Streetworkerin zehn Prozent. Den Rest der sogenannten 610er Stelle bezahlen Land Brandenburg und Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Von Sandra Bels

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