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Etliche Motorradfreunde lockte es nach Dreetz

Alte und neue Hingucker Etliche Motorradfreunde lockte es nach Dreetz

Das Heimatstubenfest in Dreetz, wo der ortsansässige MC sonst regelmäßig mit Crossmaschinen aufwartet, lockte jüngst zahlreiche Motorradfreunde aus allen Himmelsrichtungen an. Ihre Maschinen waren allesamt Hingucker – von uralten bis nagelneuen Modellen.

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Das große Aufgebot von unterschiedlichsten Maschinen sorgte für genügend Stoff für Fachsimpeleien.

Quelle: Joachim Ribbe

Dreetz. Am vergangenen Sonnabend feierte man in Dreetz im Rahmen des Museumstages das diesjährige Heimatstubenfest. Die Heimatstube und das Außengelände waren sehr gut vorbereitet, so dass die zahlreichen Gäste die vielen Ausstellungsstücke, Fotos und Dokumente aus früherer Zeit bei einem Rundgang bestaunen konnten. Großes Interesse fand die Präsentation über die ehemalige Dreetzer Schule. Hier herrschte großer Andrang. Hauptsächlich ehemalige Schüler der Schule sahen sich die vielen Klassenfotos an, blätterten lange in den alten Fotoalben und Klassenbüchern. Viele alte Geschichten wurden hier wieder wach.

Auf dem Hof sorgten unter anderem der Dreetzer Chor und Henri Schwedler für Unterhaltung, außerdem liefen Filme über Dreetz aus den 1960er Jahren.

Vom alten Boxergespann bis zur nigelnagelneuen Ducati war alles dabei

Höhepunkt des Festes war ein Treffen der Motorradfreunde. Sicherlich half auch das super Wetter dabei, dass etwa 60 Motorräder präsentiert werden konnten. Die Bandbreite reichte von einer alten Velo-Solex mit 0,7 PS über eine Victoria 500 mit Seitenwagen, Baujahr 1930, fast so alte BMW-Boxergespanne, Touren-Awos, ein Ural-Gespann, zahlreiche verschiedene Jawa-Modelle, Geländemaschinen, sehr schöne Eigenbauten von S-50-Choppermodellen, ein S-50- Crossmodell mit Seitenwagen bis hin zur aktuellen sportlichen Ducati mit etwa 200 PS.

Motorräder sind nicht zum Stehen da

Motorräder sind nicht zum Stehen da: Ausflug in die Umgebung

Quelle: Joachim Ribbe

Dieses Aufgebot sorgte für genügend Stoff für Benzingespräche und Fachsimpelei. Da Motorräder nicht zum Stehen da sind, gab es zwischendurch noch eine kleine gemeinsame Rundfahrt durch Dreetzer Ortsteile und die zurzeit besonders schöne Landschaft.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und reichte vom selbst gebackenen Kuchen bis zum Deftigen vom Grill, dazu die passenden Getränke, so dass alle Anwesenden einen schönen Nachmittag erleben konnten.

*Joachim Ribbe ist im Dorf-Förderverein zuständig für die Heimatstube und war Mitorganisator des Festes.

Von Joachim Ribbe*

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