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Evangelisches Gymnasium ist Vizeweltmeister

Neuruppin Evangelisches Gymnasium ist Vizeweltmeister

Mit einem Verbrauch von 155,9 Kilometern pro Kilowattstunde hat es das Team „E-Fish“ des Evangelischen Gymnasiums Neuruppin auf den zweiten Platz des größten Energieeffizienz-Wettbewerbs der Welt geschafft. Auch das Team „Ruppin Jet“ vom Oberstufenzentrum Neuruppin landete unter den besten Zehn, hatte allerdings mit einigen Pannen zu kämpfen.

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In ihren Fahrerkabinen konnten sich alle Teams in Ruhe auf das Rennen vorbereiten.

Quelle: Privat

Neuruppin. Die Teams des Evangelischen Gymnasiums und des Oberstufenzentrums (OSZ) Neuruppin, die am diesjährigen Shell-Eco-Marathon in London teilgenommen haben, sind wieder wohlbehalten in Deutschland gelandet. Das Team „E-Fish“ des Evi fuhr auf den zweiten Platz in der Kategorie „Urban Concept“, die „Ruppin Jets“ vom OSZ erreichten den achten Platz in der Kategorie „Prototypen“.

„Der Marathon ist für uns toll gelaufen“, sagt Matthias Leich, Lehrer am Evi, der die Schüler in die englische Hauptstadt begleitet hat. „Die technische Inspektion haben wir gleich beim ersten Mal bestanden, so dass wir direkt mit den ersten Testfahrten loslegen konnten.“

Zweiter hinter französischem Team

Die Strecke sei neu gewesen – eher dem Alltag entsprechend. Schließlich müssen die Fahrzeuge in der „Urban Concept“-Kategorie alle Voraussetzungen für eine Nutzung im Straßenverkehr erfüllen. Der „E-Fish“ habe aber dennoch bereits am ersten Tag einen Spitzenwert eingefahren, erzählt Leich. Mit einem Verbrauch von 155,9 Kilometern pro Kilowattstunde oder 1 400 Kilometern pro einem Liter Kraftstoff sind die Evis mit ihrem „E-Fish“ schließlich Vizeweltmeister geworden – den ersten Platz belegten die Franzosen.

Arik Noack hat die Strecke als Fahrer gemeistert. „Das war schon anspruchsvoll, viele scharfe Kurven und ein extremer Berg“, erzählt der Schüler. Er habe sich die Strecke im Vorfeld genau angesehen und beispielsweise geprüft, an welchen Stellen er Gas geben kann oder wie die Kurven am besten gefahren werden können. Insgesamt habe ihm das Rennen „sehr viel Spaß gemacht“, resümiert Arik.

Technische Pannen warfen OSZ zurück

Auch Ralf Niendorf, Projektleiter am OSZ, zeigte sich nach der Rückkehr aus London zufrieden mit dem Ergebnis seines Teams. „Wir hatten leider ein paar technische Pannen“, erzählt er. „Die Bremsen haben Probleme gemacht, den Grund dafür haben wir aber bis jetzt noch nicht so richtig rausgefunden.“ Außerdem sei ein Reifen undicht gewesen, bei einem anderen Rad war das Ventil kaputt – Ersatz habe vor Ort niemand vorrätig gehabt. Trotz allem sei sich das Team einig gewesen, dass es „eine schöne Woche“ war – aber gleichzeitig auch anstrengend und teilweise nervenaufreibend.

Der Shell-Eco-Marathon ist der größte Energieeffizienz-Wettbewerb weltweit. Ziel ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, das eine festgelegte Distanz mit möglichst wenig Kraftstoff fährt.

Von Josephine Mühln

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