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Ostprignitz-Ruppin Nisten bei den Menschen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Nisten bei den Menschen
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00:23 28.03.2018
Der Kauz hat eine Behausung gefunden. Er hat Glück gehabt, denn sein Lebensraum bei den Menschen ist knapp geworden. Quelle: Naturparkhaus
Menz

Im Frühling kommen viele Tiere aus ihren Winterquartieren und suchen eine „Sommerwohnung“. Ein naturnaher Garten bietet hier viele Möglichkeiten. Bei einer kleinen Exkursion durch den Ort Menz (Oberhavel) will das Naturparkhaus den Teilnehmern zeigen, wie einfach es sein kann, diesen Tieren zu helfen.

Schleiereulen, Turmfalken und Dohlen verlieren zunehmend ihre Heimat, weil ihnen der Zugang zu möglichen Brutplätzen versperrt wird. Auch Fledermäuse benötigen Wohnraum, der in den aufgeräumten Gärten knapp geworden ist. Grund sind Sanierungsmaßnahmen, bei denen Nischen oder Einflugslöcher, auch aus Gründen der Taubenabwehr, verschlossen wurden. Doch auch kleine Vögel wie die Spatzen und Insekten leiden unter fehlenden Brutstätten und Nahrungsmangel.

Hausfledermäuse sind an den menschlichen Siedlungsraum und die offene Kulturlandschaft gebunden. Sie bevorzugen Unterschlupfmöglichkeiten in und an Gebäuden. Quartierverluste aber auch die Verringerung des Nahrungsangebotes durch die Intensivierung der Landnutzung und verstärkten Pflanzenschutzmitteleinsatz sorgen für ihren Rückgang.

Viele Arten finden immer weniger Nahrung und Quartiere

Sorgen machen in den Städten auch die Bestände von Mehlschwalben und Mauerseglern. Als Kulturfolger sind sie stark auf die Unterstützung durch die Menschen angewiesen. Außer an Nistplätzen mangelt es den Schwalben bei uns auch an Nahrung, denn durch die Versiegelung der Landschaft und den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln gehen die Vorkommen an Insekten stark zurück. Die Tiere finden in stark versiegelten Wohngebieten meist kein Baumaterial für neue Nester.

Im zeitigen Frühjahr suchen auch Hummelköniginnen einen Nistplatz, um dort ein neues Volk zu gründen. Dazu werden Totholzhaufen, Steinspalten oder Mauselöcher inspiziert. Ist ein Quartier gefunden, baut die Königin ihre Wabe, legt erste Eier und versorgt die schlüpfenden Larven mit Pollen. Ein naturgerechter, abwechslungsreicher Garten ist deshalb für viele Arten ein Gewinn.

Exkursion am 28. März am Naturparkhaus Stechlin

Die Exkursion beginnt am Mittwoch, 28. März, um 13 Uhr am Naturparkhaus Stechlin in Menz. Anmeldungen sind bis zum 26. März unter der Telefonnummer 033082/ 5 12 10 oder per E-Mail unter post@naturparkhaus.de möglich. Wer möchte, kann im Anschluss an die Wanderung im Naturparkhaus einen Meisennistkasten unter Anleitung selbst bauen und mitnehmen. Die Materialkosten für den Meisennistkasten betragen 5 Euro plus Eintritt in das Naturparkhaus Stechlin.

Von Cornelia Felsch

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