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Ostprignitz-Ruppin Explosionen und 20 Meter hohe Flammen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Explosionen und 20 Meter hohe Flammen
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18:09 12.05.2016
Der Lkw war nach dem Brand vollkommen zerstört. Quelle: Julian Stähle
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Fehrbellin

Bis zu 20 Meter hohe Flammen gingen am Mittwochabend auf der A 24 Richtung Hamburg nach Explosionen an einem brennenden Schwertransporter hoch. Verletzt wurde niemand. Die Zugmaschine brannte völlig aus, der Auflieger wurde erheblich beschädigt. Es entstand ein Schaden von rund 150.000 Euro. Für die Lösch- und Aufräumarbeiten wurde die A 24 zwischen Fehrbellin und Kremmen für mehrere Stunden bis 4.15 Uhr gesperrt.

Grund für das Feuer war ein defektes Fahrzeug. Ein ganzes Gefolge von Schwertransportern aus Magdeburg war gegen 21.50 Uhr zwischen Kremmen und Fehrbellin unterwegs, als einer der Fahrer merkte, dass sein Reifen geplatzt ist. Er fuhr auf den Seitenstreifen und stieg aus; das Fahrzeug ging nur wenig später in Flammen auf. Als die Feuerwehr aus Fehrbellin und Linum mit 42 Mann kurz vor 21 Uhr eintraf, stand das Auto im Vollbrand. Das Feuer hat bereits auf die angrenzende Böschung und Waldboden etwa 100 Meter entfernt von der eigentlichen Einsatzstelle übergegriffen. Um genug Löschwasser für die 300 Quadratmeter Wald sowie das Fahrzeug zu haben, wurde Hilfe aus Kremmen angefordert. „Wir hatten Glück, dass es genau in dem Moment windstill war“, sagt der Feuerwehreinsatzleiter Cornelius Voyé aus Linum. Sonst wären die Flammen vor allem im Wald schwer unter Kontrolle zu kriegen.

Donnerstag, 12. Mai: In der Nacht zu Donnerstag ist die Autobahn 24 wegen eines brennenden Lkw für sieben Stunden gesperrt worden. Die Feuerwehrleute waren lange damit beschäftigt, den Brand zu löschen, weil die Flammen auch auf ein angrenzendes Waldstück übergriffen. Der Lastwagen hatte Teile einer Windkraftanlage geladen. Auslöser des Brands war ein Reifenplatzer.

Einfach verlief die Löschaktion dennoch nicht. Denn die hohen Flammen, die durch die Explosionen von weiteren Reifen sowie vom Tank hochgingen, behinderten die Arbeit. Eine seitliche Stichflamme entzündete den Mittelstreifen auf der Autobahn. „Zum Glück haben wir schon davor, auch die Gegenfahrbahn sperren lassen“, so Voyé. Um 23.35 Uhr war die Feuerwehr mit ihrer Arbeit fertig. Die Autobahn blieb wegen der Bergung viel länger gesperrt. Dabei war nicht nur das Fahrzeug wegzuschaffen, sondern auch seine tonnenschwere Last: ein Betonfundament für ein Windrad.

Lastwagen stauten sich in den umliegenden Dörfern

Durch die siebenstündige Sperrung war auch die Umgebung von den Ereignissen auf der Autobahn betroffen. Bis Donnerstagfrüh staute es sich in den umgebenden Dörfern. „Lkw an Lkw stand der Verkehr bei uns“, berichtet Linums Ortsvorsteherin Wilma Nickel. Einige Fahrer nahmen auch die neuen Bänke in Beschlag und verbrachten dort die Zwangspause. Die Rauchwolke habe den Ort aber verschont, so Wilma Nickel. Sie sei weitergezogen Richtung Karwesee.

Von Celina Aniol

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