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Ostprignitz-Ruppin Fahrkarten für Neuruppiner Obdachlose
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fahrkarten für Neuruppiner Obdachlose
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18:54 09.12.2015
Margitta Barsikow vom ASB mit Präsentkörben. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Eine 18-Jährige lebt allein in einer Einraumwohnung auf dem Dorf und erwartet ein Kind. Sie kann sich bei aller Sparsamkeit nicht mal den Elektroanschluss für den Herd leisten. Eine 71-Jährige lebt von der Mindestrente, hat Stromschulden und braucht dringend Hilfe im Haushalt. 20 Obdachlose aus Neuruppin würden gern zum kostenlosen Weihnachtsessen mit dem Schlagerstar Frank Zander nach Berlin fahren, wissen aber nicht, wie sie die Fahrt bezahlen sollen. Eine Neuruppiner Mutter würde mit ihren drei geistig und lernbehinderten Kindern gern mal wieder ins Schwimmbad gehen. Ein Flüchtlingsmädchen aus Tschetschenien muss hinter ihren fünf Brüdern zurückstecken und braucht einmal eine kleine Aufmerksamkeit ganz für sich.

Ihnen allen und noch mehr Menschen kann die MAZ nun helfen – dank der Spenden unserer Leser. Seit Dienstag sind weitere 685 Euro auf unserem Sterntaler-Spendenkonto bei der Diakonie eingetroffen. Einzelpersonen, Familien und kleine Firmen haben Beträge zwischen zehn und 200 Euro überwiesen. Mehr als 5000 Euro sind damit bisher zusammengekommen.

Diese Sparschweine füllen sich in Neuruppin mit Spenden für Bedürftige. Quelle: Peter Geisler

Am Mittwoch hat die Sterntaler-Kommission der MAZ die nächsten gut 1700 Euro an Bedürftige aus der Region verteilt. 16 Familien und Einzelpersonen wollen wir in der zweiten Runde mit diesem Geld eine Weihnachtsfreude machen. Drei weitere Fälle haben wir zurückgestellt, um noch offene Fragen zu klären. Meist können auch wir nicht die grundsätzliche Lebenssituation von Menschen in Not verbessern – es ist aber sehr wohl möglich, in einer akuten Notlage zu helfen, wenn zum Beispiel die Waschmaschine oder der Kühlschrank kaputtgehen und partout kein Geld für ein neues Gerät da ist. Und wir können Mut machen, indem wir Menschen zur Weihnachtszeit eine kleine Freude bereiten, die sie sich selbst nicht leisten könnten – einmal im Restaurant essen gehen, einmal ins Schwimmbad, einen Ausflug in den Tierpark machen oder einen Kinobesuch.

Bis Weihnachten kommen deshalb wöchentlich Vertreter der Neuruppiner Tafel, des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), des Treskower Flüchtlingsheims und des Netzwerks Gesunde Kinder im MAZ-Medienhaus am Fontaneplatz zusammen, um gemeinsam zu entscheiden, wem auf welche Weise geholfen werden soll. Denn die Vertreter der sozialen Einrichtungen kennen die Bedürftigen persönlich und wissen am besten, wer welche Hilfe braucht.

Hinweis: Spenden gehen auf das Konto der Diakonie, IBAN: DE66 1605 0202 1001 0086 14. Stichwort: Sterntaler. Für Spendenbescheinigungen geben sie bitte Ihre Adresse an.

Von Christian Schmettow

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