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Fahrradausbildung für Kinder

Wittstock Fahrradausbildung für Kinder

Polizist Bernd Krümmling bringt Kindern bei, wie sie sich mit dem Fahrrad richtig im Straßenverkehr bewegen. Am Donnerstag fand die praktische Abschlussübung für sieben Förderschüler in Wittstock statt. Fazit: Die Eltern sollten ihre Kinder besser über Verkehrsregeln informieren.

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Polizist Bernd Krümmling achtete bei der Abschlussprüfung auf alle Details und bewertete das Können der Kinder.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Das Mädchen zögert: „Ich weiß nicht, ob ich jetzt fahren kann“, sagt sie und steht mit ihrem Fahrrad an der Straßenkante. „Schau nach links und dann nach rechts. Wenn alles frei ist, kannst du fahren“, antwortet Bernd Krümmling. Der Polizist ist für die Verkehrsausbildung an Schulen im Landkreis zuständig. Am Donnerstag hatte er sieben Viertklässler aus der Allgemeinen Förderschule in Wittstock zur praktischen Abschlussprüfung im Rackstädter Weg eingeladen. Dabei mussten die Kinder zeigen, wie man richtig vom Straßenrand losfährt.

Wichtige Details: Es sollte vom Bürgersteig aus aufgestiegen werden. Bevor es losgeht, darf der Schulterblick, das Handzeichen und ein nochmaliger Schulterblick nicht vergessen werden, der sogenannte UHU (Umschauen, Handzeichen, Umschauen). Außerdem ging es am Donnerstag um das richtige Passieren eines geparkten Autos und das Abbiegen nach links und rechts, wobei ebenfalls Handzeichen eine wichtige Rolle spielten.

Motorische Fähigkeiten lassen nach

„Handzeichen sind lebenswichtig“, sagt Bernd Krümmling und weist auf ein Problem hin: „Die motorischen Fähigkeiten der Kinder lassen von Jahr zu Jahr nach. Die Eltern werden ihrer Verantwortung zu wenig gerecht, wenn es darum geht, mit den Kindern die Verkehrsregeln zu üben. Wenn sie ein Fahrrad bekommen, dann müssen die Eltern dafür sorgen, dass die Kinder die Verkehrsregeln beherrschen. Das ist nicht Sache der Schule. Sie unterstützt das nur.“

In der Fahrradausbildung gebe es einen Wettbewerb des Kreises, bei dem die drei besten 4. Klassen vom Landkreis und der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin mit Geldprämien belohnt werden: 200, 300 und 400 Euro für die Klassenkassen. Die Auszeichnung beim Landrat finde am 5. Juli statt. Wer dort die Nase vorn hat, will Bernd Krümmling noch nicht verraten. Mit den Leistungen der Wittstocker Förderschüler sei er aber zufrieden.

Von Björn Wagener

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