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Ostprignitz-Ruppin Fahrradfahrer auf dem alten Gleisbett
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fahrradfahrer auf dem alten Gleisbett
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00:16 20.04.2017
Das Ruppiner Land mit dem Fahrrad entdecken wird auch bei Touristen immer beliebter. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Das Ruppiner Land erkundet man am besten per Schiff oder Fahrrad. Die Region bietet zum einen viel Wasser, zum anderen viele Strecken zu Lande, die man bequem mit dem Drahtesel bewältigen kann. In den vergangenen Jahren wurden viele Radwege angelegt und Holperpisten asphaltiert.

2016 wurde die ehemals windschiefe Pflasterstraße zwischen den Neuruppiner Ortsteilen Karwe und Seehof ausgebaut. Nun kann man endlich ohne Schütteltrauma den Ruppiner See umrunden. Von Neuruppin über Wuthenow, Gnewikow, Karwe und Altfriesack nach Wustrau und über die Fahrradstraße am See entlang via Treskow zurück in die Fontanestadt führt der Weg über glatten Asphalt.

Ebenfalls für Radtouren bietet sich die Nachbargemeinde Fehrbellin an. Allerdings sollte der Radler nicht mit durchweg asphaltierten Wegen rechnen. Es geht auch schon mal über Feldwege.

Eine Strecke von etwa 25 Kilometern führt von Fehrbellin über die Luchorte Lentzke, Brunne, Hakenberg zurück nach Fehrbellin. Wer Sattel gewöhnt ist, der schafft die 65 Kilometer lange Strecke durch die Gemeinde Fehrbellins locker. Auf dem Weg passiert man Wustrau, wo sich ein Abstecher in das Brandenburg-Preußen Museum und das Heimatmuseum lohnen.

Auf den Spuren von Kranichen und Störchen

Auf den Spuren von Kranichen und Störchen führt die Rundtour von 20 Kilometer, beginnend und endend im Storchendorf Linum.

Auf dem etwa 19 Kilometer langen Radweg „Stille Pauline“ von Fehrbellin nach Paulinenaue rollt es sich wie von selbst durch die endlosen Weiten des Luchs. Der Weg verläuft direkt auf der alten Bahnlinie, die seit 1880 Paulinenaue mit Fehrbellin und Neuruppin verband. 1995 war der letzte Gütertransport über die Strecke gerollt; 2008 wurde das Gleisbett zum Radweg ausgebaut. So gelang der Anschluss an den Havelland-Radweg, über den eine Weiterfahrt nach Berlin und Sachsen-Anhalt möglich ist.

Von der Fontanestadt Neuruppin ins 30 Kilometer entfernte Rheinsberg geht es viel durch Wald und Flur – und am Start und Ziel gibt es viel zu sehen. Neuruppin, ein Musterbeispiel preußischer Baukunst, ist Geburtsort von Theodor Fontane und Friedrich Schinkel. Kronprinz Friedrich legte in dieser Stadt den Tempelgarten an. In Rheinsberg verlebte der spätere Friedrich der Große seine schönsten Jahre in seinem Schloss am Grienericksee.

Am Prignitz-Express entlang

43  Kilometer lang ist der Prignitz-Express-Radweg von Neuruppin nach Wittstock. Er führt direkt entlang der Bahnlinie des Regionalexpress 6, was den Charme hat, dass müde Radler in Walsleben, Netzeband oder Fretzdorf für eine Etappe in den Zug steigen können.

Mehrere Tagesetappen lang ist der 205 Kilometer lange Seen-Kultur-Radweg vornehmen. Dieser Rundkurs führt durch sehenswerte Städte , vorbei an zahlreichen Seen, über baumbestandene Alleen und kleine Dörfer. Neuruppin liegt genauso an diesem Radweg wie das Schloss Rheinsberg, der Ziegeleipark Mildenberg, das Schloss Oranienburg und das historische Scheunenviertel in Kremmen. Auch hier bieten Regionalbahn und S-Bahn die Möglichkeit, eine oder mehrere Etappen zu überspringen.

Weitere Infos beim Tourismus-Service Bürgerbahnhof Neuruppin, Karl-Marx-Straße 1, 03391/45460, oder der Tourist-Information Fehrbellin, Stadtbücherei, Johann-Sebastian-Bach-Straße 7 c, 033932/70255.

Von Dagmar Simons

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