Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° bedeckt

Navigation:
Fairplay in Neuruppin

Spender schicken junge Streetsoccer zum Bundesfinale nach Rügen Fairplay in Neuruppin

Sie hatten sich fürs Bundesfinale der Fairplay-Streetsoccer-Tour qualifiziert. Das Geld für die Reise nach Rügen hätten sie aus eigener Kraft allerdings nicht gehabt. Ein Spendenaufruf war ihre letzte Hoffnung. Dank großzügiger Spender können die Jugendlichen nun doch beim Finale dabei sein.

Voriger Artikel
Mit dem Panzer durch den Garten
Nächster Artikel
Zwei verletzte Rentner auf der A 24

Die Streetsoccer aus Neuruppin.

Quelle: Jan Philipp Stoffers

Neuruppin. Dank der großzügigen Unterstützung von MAZ-Lesern können zehn Neuruppiner Streetsoccer nun doch zum Bundesfinale der Fairplay-Soccer-Tour nach Rügen reisen. Am Donnerstag hatten wir über die Jugendlichen berichtet, die für das Finale qualifiziert sind, aber kein Geld für die Reise haben. Nun kommt Hilfe von allen Seiten.

„Wir sind total überwältigt“, sagt Daniel Krogmann von einem der Teams. Eine MAZ-Leserin, die anonym bleiben möchte, hat den jungen Sportlern spontan 200 Euro zugesichert. Das Unternehmen Taxi-Klaus aus Neuruppin folgte einem Aufruf im Internet und steuerte 80 Euro bei.

Eine E-Mail aus Potsdam raubte den Neuruppinern den Atem

Eine E-Mail machte Krogmann sprachlos. Sie kam von Andrea Ulmer, die in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg in Potsdam für das Büro des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke arbeitet. „Ich solle mich so schnell wie möglich bei ihr melden“, erzählt Daniel Krogmann. Also rief er an. „Setzen sie sich erstmal hin“, sagte Andrea Ulmer. Der 23-jährige Neuruppiner hielt das Ganze zunächst für einen Scherz. Die Mitarbeiterin der Staatskanzlei erklärte ihm, dass der Ministerpräsident den Aufruf gelesen und sich sofort bereit erklärt habe, die Jugendlichen zu unterstützen. „Sie wollen uns 800 Euro überweisen,“, sagt Daniel Krogmann. „Wir sind total aus dem Häuschen.“

Spendenaufruf war die letzte Hoffnung

Das Bundesfinale der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour wird vom 30. Juli bis zum 2. August in Prora auf Rügen ausgetragen. Den Neuruppinern wäre es aus eigener Kraft nicht möglich gewesen, die Startgebühr und die Anfahrtkosten von 80 Euro pro Person aus eigener Tasche zu bezahlen. Die Jugendlichen zwischen 14 und 26 Jahren kommen aus sozial schwachen Familien – der Spendenaufruf war ihre letzte Hoffnung, den Traum vom Finale wahr werden zu lassen. Dank der Unterstützung kamen bis Donnerstag mehrere Hundert Euro zusammen.

Nun können die Jugendlichen doch nach Rügen zum Bundesfinale reisen. Ihre Dankbarkeit können sie kaum in Worte fassen, so überwältigend sei die Hilfsbereitschaft. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die das für uns möglich gemacht haben“, sagt Daniel Krogmann. „Wir werden auf dem Platz unser Bestes geben und die Zeit auf Rügen genießen.

Von Jan Philipp Stoffers

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg