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Fall Bork noch immer ungeklärt

Suche nach Gründen für abgelehnte Fusion mit Lellichow Fall Bork noch immer ungeklärt

Wie lange die Kyritzer Ortsteile Bork und Lellichow noch als eigenständige Dörfer samt Ortsvorsteher gelten können, ist ungewiss. "Wir werden eine entsprechende Vorlage erarbeiten müssen und darüber diskutieren, wie die Struktur zukünftig aussehen kann", informierte die Kyritzer Bürgermeisterin, Nora Görke, jüngst die Stadtverordneten.

Bork. Gerne könne das Problem auch noch mal bei einer Einwohnerversammlung thematisiert werden, sagte sie auf Nachfrage von Franz Conraths (Bündnisgrüne): "Wie konnte es dazu kommen? Was ist denn da los?"

Bei der jüngsten Bundestagswahl wurde in vier Kyritzer Ortsteilen zugleich über eine Zusammenlegung abgestimmt: in Teetz und Ganz sowie in Bork und Lellichow. Sie hatten schon vor ihrer Eingemeindung nach Kyritz über Jahre hinweg Doppelgemeinden gebildet. Bei dem Bürgerentscheid willigten in Teetz und Ganz bei 75 und 65 Prozent Wahlbeteiliung die Bürger mit jeweils deutlicher Mehrheit ein. Und auch in Lellichow fand sich eine Mehrheit für den Zusammenschluss mit dem benachbarten Bork. Dort wurde der Fusionsplan allerdings abgelehnt -  bei einer bemerkenswert hohen Wahlbeteiligung von 92Prozent: 25 Borker stimmten für die Fusion mit Lellichow, 32 dagegen.

Konkrete Gründe für die mehrheitliche Ablehnung kann auch Borks Ortsvorsteherin Susanne Kemper nicht nennen. Sie vermutet "menschliche, zwischenmenschliche Probleme, die manche Borker mit einigen Lellichowern haben". Offenbar bestehe die Befürchtung, dass die Fusion nicht gut funktioniert. Die Ortsvorsteherin hofft, dass die Kyritzer Stadtverordneten dies respektieren.

mke/beck

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