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Fallschirmspringer über Kyritz

Rückkehr nach über 10 Jahren Fallschirmspringer über Kyritz

In Vorbereitung auf einen Nachtsprung in Fehrbellin legten 18 Fallschirmspringer am Freitagabend ein Intermezzo über dem Heinrichsfelder Verkehrslandeplatz bei Kyritz ein – erstmals nach über zehn Jahren wieder.

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Fast lautloses Gleiten im letzten Licht.

Quelle: Alexander Beckmann

Heinrichsfelde. So etwas gab es auf dem Verkehrslandeplatz Heinrichsfelde seit bestimmt mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Rund 30 Schaulustige fanden sich am Freitagabend ein, um dabei zu sein, als endlich mal wieder Fallschirmspringer bei Kyritz landeten. Ein bisschen musste das Publikum warten. Doch kurz nach 19 Uhr schwebten sie ein: insgesamt 18 bunte Schirme – manche ganz sacht, andere richtig mit Tempo. Applaus gab es für alle.

Nicht nur der Ort der Landung war etwas ungewöhnliches, sondern vor allem die Tageszeit. Die Sonne war gerade hinterm Horizont verschwunden. Einige Springer verließen sich schon nicht mehr aufs letzte Licht, sondern suchten mit Helm- und Taschenlampen nach Orientierung.

Eben diese besonderen Umstände waren auch der Anlass für den Besuch in Heinrichsfelde. Die Springer planten einen Nachtsprung über dem Flugplatz Fehrbellin. Dort konnte ihr Flugzeug aber weder starten noch landen, weil die Landebahn über keine Befeuerung verfügt. Heinrichsfelde bot die Alternative – und eine willkommene Gelegenheit für einen Sprung in den letzten Sonnenstrahlen.

Begeisterung nach der Landung

Begeisterung nach der Landung.

Quelle: Alexander Beckmann

Die Sportler zeigten sich auf jeden Fall begeistert. So etwas erleben auch sie nicht alle Tage.

Viel Zeit zum Schwärmen blieb aber nicht. Im schwindenden Licht packten die 16 Männer und zwei Frauen innerhalb weniger Minuten ihre Schirme zusammen, um erneut in die zweimotorige Maschine zu steigen. Noch einmal sollte es bis auf 4000 Meter Höhe gehen und von dort aus in den freien Fall über Fehrbellin – diesmal sogar in absoluter Finsternis. Solche extremen Erlebnisse werden auch für die Extremsportler voraussichtlich eine Ausnahme bleiben.

Von Alexander Beckmann

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