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Ostprignitz-Ruppin Fehlalarme häufen sich
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehlalarme häufen sich
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00:16 04.10.2016
Einsatzfahrzeuge am Freitag vor der Firma „Alutrim“, vormals „Matino“. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Dass es im Seniorenheim an der Pritzwalker Straße in Kyritz zu Fehlalarmen kommen kann, die über die dortige Brandmeldeanlage ausgelöst werden, daran dürften sich die meisten Kyritzer Feuerwehrleute wohl schon längst gewöhnt haben. Zuletzt war es dort zwar wieder „ruhig“, aber es kamen solche Einsätze nun auch noch am Hotel Lellichow und an der Wohnanlage „Klosterblick“ im Stadtzentrum hinzu und am Donnerstag auch noch in der Stärkefabrik und am Freitag schließlich bei der Metallbaufirma Matino am Leddiner Weg, die sich jüngst umfirmierte und nun Alutrim nennt.

Gegen 12.30 Uhr heulten die Sirenen in der Stadt. Zwei Tanklöschfahrzeuge, ein Mannschaftstransporter plus Einsatzleitwagen und auch das Drehleiterfahrzeug waren samt jeweiliger Besatzung in ihrer regelrecht schon gewohnten Schnelligkeit zur Stelle.

Stadt schreibt für die Feuerwehreinsätze Rechnungen – mit Ausnahmen

„Über 90 Prozent aller Einsätze wegen Brandmeldeanlagen sind Fehlalarme“, informierte der Kyritzer Ortswehrchef Frank Brüggemann. Bei wem solche Systeme oft auslösen vielleicht wegen wiederkehrender technischer Prozesse im jeweiligen Unternehmen, für den wird das nicht billig. „Es werden von der Stadt aus immer Rechnungen geschrieben“, bestätigt auch der Kyritzer Feuerwehrmann und Vize-Kreisbrandmeister Olaf Lehmann.

Wie die weitere Regelung aussieht, ob Versicherungen einspringen, sei Sache des Betroffenen. So treffe das auch bei selbst verschuldeten Ölspuren oder auszupumpenden Kellern zu. Bei tragischen Einsätzen aller Art wie Verkehrsunfälle oder Brände indes werde nichts in Rechnung gestellt – sofern keine vorsätzlich handelnden Verursacher festgestellt werden.

Von Matthias Anke

Die Europakreuzung in Kyritz ist erneuert und seit Freitag wieder befahrbar. In Rüdow, wo viele Kraftfahrer monatelang als Abkürzung durchfuhren, jubelt offenbar trotzdem niemand. Im Gegenteil: Die nächsten Sperrungen an der B 5, die sich auf das Dorf auswirken dürften, stehen an. Aber selbst ohne diese ist der Unmut gewaltig, und zwar wegen Landwirtschaftsfahrzeugen.

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