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Fehrbellin hofft auf schnelleres Internet

Gemeinde will Geld vom Bund Fehrbellin hofft auf schnelleres Internet

Erst vor ein paar Jahren hat die Gemeinde Fehrbellin kräftig in den DSL-Ausbau investiert. Durch den technischen Fortschritt ist der so geschaffene Standard fürs schnelle Internet allerdings wieder überholt. Deswegen will sich die Gemeinde unbedingt darum bemühen, dass sie beim kürzlich neu aufgelegten Förderprogramm des Bundes wieder zum Zuge kommt.

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2012 erfolgte der erste Spatenstich für den DSL-Ausbau in Lentzke. Nun ist die neue Technik schon wieder veraltet und soll durch schnellere Leitungen ersetzt werden.

Quelle: Peter Geisler

Fehrbellin. Mehrere hunderttausend Euro hat Fehrbellin erst vor ein paar Jahren für den DSL-Ausbau ausgegeben. Doch der so erreichte Standard ist mittlerweile wieder überholt: Die damalige Mindestsurfgeschwindigkeit von sechs Megabit pro Sekunde ist für heutige Bedürfnisse eher bescheiden. „Das Themenfeld ist sehr dynamisch. Der Breitbandausbau ist aber deshalb wieder ein großes Thema für uns“, sagt Bürgermeisterin Ute Behnicke. Sie hofft nun, dass die Gemeinde bei der aktuellen Förderung des Bundes zum Zuge kommt. Um Geld aus dem Programm können sich aber nicht einzelne Kommunen, sondern nur ganze Regionen bewerben für Gebiete mit Übertragungsraten, die unter 30 Megabit liegen. Dass Fehrbellin bei dieser Runde berücksichtigt wird, fände Ute Behnicke mehr als gerecht. Denn beim Landesprogramm „Glasfaser 2020“, bei dem die Kommunen alles bezahlt bekommen haben, ist Fehrbellin leer ausgegangen. Dieses ist aufgelegt worden, nachdem Fehrbellin den DSL-Ausbau mit einem hohen Einsatz von Eigenmitteln beendet hatte. „Ich bin stocksauer über diese Taktik, die ich dahinter vermute“, sagt die Bürgermeisterin. „Da entsteht der Eindruck, dass das Land erst abgewartet hatte, wer sich mit eigenem Geld selbst weiterhelfen kann, um dann als großer Retter bei denen aufzutreten, die keine Reserven mobilisiert haben.“ Bei dem aktuellen Bundesprogramm müsste die Gemeinde erneut in die eigene Tasche greifen. Denn die Förderung deckt maximal 90 Prozent der Investitionen ab. „Vielleicht warten wir aber noch ein bisschen, dann gibt es ein EU-Programm, bei dem wieder 100 Prozent übernommen werden“, höhnt Ute Behnicke.

Von Celina Aniol

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