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Fehrbellin rüstet langsam auf LED um

Mit Straßenlampen Geld sparen Fehrbellin rüstet langsam auf LED um

Mit LED-Straßenbeleuchtung kann man richtig Geld sparen. Allerdings kostet die Umrüstung der alten Anlagen auf die neue Technik noch so viel, dass Fehrbellin diese Investition erst langsam in Angriff nimmt. Immerhin gibt jetzt dabei mehr Unterstützung vom Bund, der die Kommunen nun auch beim Tausch von wenigen Leuchtpunkten unterstützt,

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Auch in Fehrbellin gibt es bereits an einigen Stellen eine moderne LED-Straßenbeleuchtung.

Quelle: Konrad Radon

Fehrbellin. Eine große Summe gibt Fehrbellin für die Straßenbeleuchtung aus. Rund 185 000 Euro zahlt die Gemeinde für die Stromversorgung aller Lampen pro Jahr. Kein Wunder, dass die Umrüstung von alten und energie­intensiven Leuchten auf moderne und stromsparende LED-Lampen in der Kommune hoch im Kurs steht – wenn auch der Tausch nicht sofort und überall vorgenommen wird.

Das liegt daran, dass der Austausch der über 2000 Leuchtpunkte auf einen Schlag schlicht zu teuer wäre, erklärt Rasmus Krebs, Fachgebietsleiter für Planung und Entwicklung im Fehrbelliner Rathaus. Allein die Umrüstung der Lampen im Ortsteil Brunne, über die die Kommune nachgedacht und sie dann verworfen hatte, sollte knapp 120 000 Euro kosten (die MAZ berichtete). Hinzu kommt, dass die Fehrbelliner ihre Anlagen größtenteils bereits erneuert haben. „Wir haben nirgendwo mehr Konstruktionen à la DDR“, so Rasmus Krebs. Und relativ neue Lampen erneut zu ersetzen, falle nun mal schwerer, als uralte auf den neuesten Stand zu bringen.

Trotzdem hat die Gemeinde zum Beispiel in Linum oder Wustrau einige Lampen mit der neuen Technik versehen. In diesem Jahr soll die Beleuchtung in der Dorfstraße in Langen für rund 35 000 Euro umgerüstet werden, wenn die Gemeindevertreter dem zustimmen. Die Kommune profitiert bei dem Vorhaben von neuen Förderrichtlinien. Diese erlauben nun auch kleinere Investitionen, die bislang finanziell nicht unterstützt wurden. Wer Geld vom Staat für LEDs haben wollte, musste mindestens 100 000 Euro ausgeben. „Das war nicht sehr attraktiv für kleine Kommunen“, sagt der Rathausmitarbeiter. Jetzt gibt es einen Zuschuss schon ab 25 000 Euro.

Von Celina Aniol

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