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Fehrbellin zeichnet Ehrenamtler aus

Auszeichnung in Linum Fehrbellin zeichnet Ehrenamtler aus

Das ehrenamtliche Engagement von zwölf Menschen sowie zwei Vereinen ist jetzt von Vertretern der Gemeinde Fehrbellin in einer Veranstaltung in Linum gewürdigt worden. Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke betont, wie wichtig selbst die kleinste Hilfe, die oft auch jenseits des Rampenlichts geschieht, für die gesamte Gemeinschaft ist.

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Normalerweise agieren sie eher hinter den Kulissen, bei der Ehrung in Linum standen die Ehrenamtler Fehrbellins einmal im Rampenlicht.

Quelle: Privat

Linum. Fast bis zuletzt in den eigenen vier Wänden leben – vielen ist das nicht vergönnt. Weil sie keine Familie in der Nähe haben, müssen Senioren oft schneller als gewollt ins Alten- oder Pflegeheim ziehen. Ein Linumer aber hatte Glück: Weil zwei Nachbarinnen sich um den Kranken und seinen Haushalt kümmerten, konnte er lange zu Hause bleiben. Selbst als er ins Krankenhaus und später ins Hospiz musste, brach der Kontakt nicht ab. Bärbel List und Gerda Krugmann besuchten ihn auch dort und sprachen ihm Mut zu.

Genau für diese Hilfe wurden die beiden Frauen aus Linum nun von der Gemeinde bei einer Auszeichnungsveranstaltung für die Ehrenamtler Fehrbellins in Linum am Wochenende geehrt. „Es sind oft die banalen Sachen des Alltags, um die sich die Helfer kümmern“, sagt Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke. Gut sei das aber nicht nur für denjenigen, dem geholfen wird. „Sie tun viel mehr, als nur für ihre Nachbarn da zu sein: Eine solche Hilfe wirkt sich positiv auf die ganze Gemeinschaft aus“, ist die Gemeindechefin überzeugt. „Es ist toll, dass wir so viele von diesen heimlichen guten Geistern haben.“

Insgesamt zwölf Personen sowie zwei Vereine aus vielen Dörfern und der Stadt Fehrbellin wurden bei der Veranstaltung in Linum für ihr ehrenamtliches Wirken ausgezeichnet. Angst, dass der Gemeinde nach der siebten Auflage der Würdigungsveranstaltung langsam Leute ausgehen könnten, die Lob verdienen, hat Ute Behnicke nicht. „Die offensichtlichsten haben wir wohl jetzt schon alle geehrt“, meint die Bürgermeisterin. „Aber es gibt immer noch viele Menschen, die im Hintergrund Gutes tun und von uns nicht entdeckt wurden.“

Von Celina Aniol

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